weitere Seiten: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 |
|
 |
Orang Utan
Die Orang Utans (malaischer Name für Waldmenschen) leben nur auf Borneo und Sumatra. Durch die fortschreitende Waldvernichtung sind sie zunehmend vom Aussterben bedroht. Im Areal von Sepilok leben derzeit etwa 150 Tiere. Die meisten wurden als mutterlose Babies irgendwo gefunde und werden von den Rangern auf die Auswilderung vorbereitet. Ein jahrelanger Prozess der auch nicht immer erfolgreich ist. Sie werden mit einer bewußt monotonen Diät aus Bananen und Milch ernährt um sie zu animieren, im Wald selbst besseres Futter zu finden. |
Orang Utan
Die Fütterung war ein nettes Schauspiel, mehr aber auch schon nicht. Kein Vergleich mit der Begegnung mit dem ersten Orang vor einem Jahr in Bukit Lawang auf Sumatra, als ich während eines Trails einem, zugegeben auch halb ausgewilderten, Orang begegnet bin. Irgendwie erinnerte das ganze doch eher an eine Zirkusvorführung. Ich hatte auch bald genug und ging zurück in die Unterkunft. |
Schlange
Zu Mittag stiegen wir in zwei gecharterte Busse und fuhren nach Sukau. Zuerst eineinhalb Stunden die Straße zurück die wir am Vortag gekommen waren und dann bogen wir links in eine Schotterstraße ein. Die Straße war Schlaglöcher übersehen, dann hatten wir kurz auch noch ein Panne und so brauchten wir für die 42km nach Sukau geschlagene zwei Stunden. In Sukau angekommen, kletterten wir gleich ein ein Boot und fuhren zunächst an einigen Lodges vorbei ein Stück auf dem riesigen Kinabatangan River. Dann bogen wir in einen kleinen Nebenarm ein und sahen, ausgenommen dieser Schange und ein paar Borneo-Schweinen zunächst einmal nichts. |
Nasenaffe
Wir schaukelten eine halbe Stunde durch dichten Dschungel den Fluß aufwärts, sahen ein paar Nasenaffen aber viel zu weit weg zum Fotografieren. Dann sah man schon von weiten, wie sich die Wipfel der Bäume bewegten und in geringen Abständen irgendwas ins Wasser plumpste. Wir trafen auf eine riesige Herde von Nasenaffen die ganz offensichtlich in der Abenddämmerung am Fluß ihren Badespaß hatten. |
Ein fliegender Holländer
Aus gut 15m Höhe stürzten sich die Nasenaffen mit einer Art Bauchfleck in den Fluß, schwammen ans Ufer, kletterten auf den Baum und sprangen nochmals. Das war ein unglaubliches Spektakel, leider war war das Wetter nicht allzugut, zeitweise hats sogar einmal getröpfelt, was der Qualität der Bilder nicht gutgetan hat. Wir schauten diesem kuriosen Treiben einige Zeit zu und ich machte endlos Bilder, obwohl ich wußte, daß das Resultat dürftig sein würde. Bei der Rückfahrt erblickte der Bootsführer einen kleinen Waran und etwas später standen mehrer Touri-Boote zusammen. Ich hab die Orang-Mutter mit ihrem Baby zwar gesehen, das Foto gab dann aber leider nichts her. |
Nasenaffe
Es ging zurück zum Kinabatang-River, jede Menge Touri-Boote kamen uns entgegen. Ich war schon etwas enttäuscht, weil es von dieser Reise wohl kein halbwegs vernünftiges Foto von einem dieser witzigen Tiere geben würde die nur . Wir überquerten den riesigen Fluß und dann bekam ich doch noch einen in halbwegs akzeptablem Licht vor die Kamera. |
Nasenaffe
Die Nasenaffen leben nur in den Flußmündungen und Mangrovenwäldern Borneos. Auffallend ist ihre riesige Nase und ihr dicker Bauch. Letzterer deshalb, weil sie sich ausschließlich aus Blättern ernähren und riesige engen verfüttern müssen. Wegen ihres Aussehens haben sie die Malaien wenig schmeichelhaft nach ihren ehemaligen Kolonialherren, den Holländern benannt. |
Nasenaffe
Wir erreichten die Jetty in Sukau erst in der Dämmerung und hatten dann noch die lange Heimfahrt zu unserer Unterkunft in Sepilok. Es war ein astrengender Tag, aber am Ende hat es sich doch noch gelohnt.
Am nächsten Morgen fuhren wir ganz früh die wenigen Kilometer zum Flughafen von Sandakan und flogen eine halbe Stunden nach Kota Kinabalu. |

|