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| Der zweite Teil der Reise führte in den bevölkerungsreichsten Bundesstaat Indiens, nach Uttar Prades, zuerst besuchten wir die Geisterstadt Fatehpur Sikri, nicht weit entfernt ist Agra mit dem schönsten Bauwerk der Welt, dem Taj Mahal. Weiter gings mit Zug und Bus über Orchha zu den Pornotempeln von Khajuraho und in die älteste Stadt der Welt, nach Varanasi. Nach einer Übernachtung verließen wir Indien über die Grenze nach Nepal. |
 Teil II: Nordindien
Von Pushkar aus ging die Fahrt in den Bundesstaat Uttar Pradesh. Der Verkehr ist hier im bevölkerungsreichsten Bundesland Indiens um vieles stärker als es im Süden Rajasthans war. Am frühen Nachmittag erreichten wir Fatehpur Sikri. Die Stadt wurde vom Mogul-Herrscher Akbar im 16. Jahrhundert erbaut und schon bald darauf wegen akutem Wassermangel wieder verlassen. Der Königspalast wurde aufwendig renoviert und ist sehr gut erhalten.
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Jami Masjid
Gleich neben dem Königspalast steht die Moschee die man durch ein riesiges Eingangstor erreicht. Leider war es dort fast unerträglich heiß. Man mußte die Schuhe ausziehen und der Boden war so heiß, daß man aufpassen mußte, sich nicht die Fußsohlen zu verbrennen. |
Schöne Inderin
vor dem Mausoleum von Sheikh Salim Chishti. Das kleine Mausoleum ist von ungeheurer Pracht, leider war es bei unserem Besuch eingerüstet. Es wird häufig von Frauen besucht, da der Besuch Kindersegen bescheren soll.
Wir verließen die Moschee und kämpften uns durch die Masse der Souvenirverkäufer zum Bus durch. Nirgends in ganz Indien sind die Souvenirverkäufer lästiger als hier, dazu die enorme Hitze...Jedenfalls war die Stimmung bei mir wieder einmal vorüber. Da war es ein Trost, daß es nur noch 40km nach Agra waren. |
Taj Mahal
Wir beschlossen noch vor Sonnenuntergang das Taj Mahal von einer etwas unüblichen Position, vom Dorf Katchpura am anderen Ufer des Yamuna anzusehen. Von dieser Stelle hat auch der Erbauer des Mausoleums, der Großmogul Schah Jahan das Werk am liebsten bewundert. Und spätestens da war meine miese Stimmung wieder gekippt. |
Taj Mahal
Nächsten Tag hieß es früh aufstehen, für 5h waren die Rikschas bestellt die uns zum Mausoleum radelten. Wir mußten noch etwas warten bis die Kassa aufsperrte und dann 15 Dollar blechen. Man darf kein Stativ, keine Feuerzeuge und auch keine Zigaretten mitnehmen und ich war dann ein wenig ärgerlich, als sie ein volles Schachtel Marlboro aus der Fototasche fischten. |
Sonnenaufgang beim Taj Mahal
Man muß auf jedem Fall vor Sonnenaufgang beim Mausoleum sein um dessen unglaubliches Farbenspiel miterleben zu können. Vor Sonnaufgang hat das Gebäude eine graue Farbe. Wenn die ersten Sonnenstrahlen auftreffen, wird es immer rötlicher, und am Ende sieht man es im vertrauten, strahlenden Weiß. |
Taj Mahal
Hier das Gebäude mit einem leicht rötlichen Ton kurz nach Sonnenaufgang. |
Taj Maha - Spiegelung
Und noch ein Tipp: In ganz Indien wimmelt es von selbsternannten Führern die einem meist nutzlose Hilfe anbieten. Hier im Taj Mahal beim Wachpersonal ist das anders. Hier macht es durchaus Sinn, den Wärtern eine Spende zukommen zu lassen. Sie kennen das Gebäude und zeigen einem zielsicher die besten Fotoplätze. |

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