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60 Kilometer von Bremen entfernt bedeutet noch lange nicht das Ende der Welt.
Man könnte die Seestadt Bremerhaven wegen ihres Namens mit dem Bremer Hafen verwechseln – und läge dabei nur teilweise verkehrt, denn der Überseehafen in Bremerhaven ist ein Bremer Hafen, da er stadtbremisches Eigentum ist. Während manche Bremer etwas geringschätzig auf das 60 km weiter gelegene “Fishtown“ blicken – wo sich ihre Meinung nach nicht viel abspielt, sehen sich die Seestädter ganz und gar nicht mehr als die Bremer Kolonie von 1827. Bremerhaven hat nämlich seinen Besuchern einiges zu bieten: das Schifffahrtsmuseum und das Morgensternmuseum, den Zoo am Meer, jede Menge Leuchttürme und natürlich eine Kette von Häfen, die so charakteristisch für diese Stadt sind. |
 Ein vollkommen bedeckter Himmel stimmte uns nicht gerade fröhlich auf den heutigen Tag ein, aber dennoch waren wir guten Mutes, denn für heute stand ein ganztägiger Ausflug auf dem Programm. Die Radtour beschränkt sich heute auf den Besuch von Bremerhaven. Die Verbindung nach Bremerhaven stellte die Weserfähre her - Fähren als Bestandteil der Küstenstraße. Geparkt haben wir unsere Bikes am Deutschen Schifffahrtsmuseum.
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Hinweis: Bremerhaven feierte die größte Party an der KüsteSegelschiffe und Volksfest – bei der größten Party an der Nordseeküste laden Windjammer und andere Schiffe zu einem maritimen Bummel in Bremerhaven ein.
Zur 30. Bremerhavener Festwoche wurden rund 180.000 Besucher am Neuen Hafen und an der Weser erwartet. Das norwegische Vollschiff „Sørlandet“ und das polnische Schulschiff „Dar Mlodziezy“ lockten das Publikum an. Im Hafen lagen aber auch ein Minensucher sowie viele kleinere Segler und Motorboote. Insgesamt lagen 43 Schiffe im Hafen. Zum Programm gehörten Schiffsbesichtigungen, Tagestörns auf der Weser, altes Handwerk, eine Schlemmermeile und ein großes Feuerwerk am Sonnabend. Am Rande des Festgeländes wurde bereits an einer großen Schleuse gebaut, an Bürogebäuden und dem Deutschen Auswandererhaus, das zur Sail 2005 eröffnen soll. Die Festwoche und der Basar Maritim sollten auch ein Vorgeschmack auf das Windjammer – Treffen im August 2005 sein. Mit einem umfangreichen Programm lockten die 30. Bremerhavener Festwoche und der Basar Maritim in die Seestadt. Ein buntes Treiben spielte sich hier ab: Ein Riesenrad bewegt sich elegant im Kreis, bierlaunige Besucher bestellen die nächste Runde Bitburger. Klar, dass ich auch eins trinke, denn wir sind mit dem Radel da.
Festwoche
Das Minenjagdboot „M 1096 Passau“ der Deutschen Marine war das erste Mal in Bremerhaven zu Gast. Das Minenjagdboot der Kulmbach-Klasse, Typ 333, verfügt über eine Unterwasserortungsanlage, mit denen Minen aller Bauarten und Zündmechanismen genau identifiziert werden können. „M 1096 Passau“ hat eine Länge von 54,40 m, eine Breite von 9,20 m und einen Tiefgang von 2,84 m. |
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Blick auf die Wilhelm Bauer
Im Alten Hafen beim Deutschen Schifffahrtsmuseum besichtigen wir unser erstes Unterseeboot. Dieser jüngste Zuwachs der berühmten Bremerhavener Museumsflotte ist ein technikgeschichtliches Denkmal von internationalem Rang. Es dokumentiert eine Reihe technischer Neuerungen, die von Deutschland ausgehend den U – Boot Bau in aller Welt revolutionierte. |
Die Wilhelm Bauer
Das letzte erhaltene Boot dieses Typs, die Wilhelm Bauer, kann in Bremerhaven als Museum besichtigt werden. Ein Rundgang durch das Boot vermittelt einen faszinierenden Einblick in die Vielfalt der Technik eines U – Boots.
Technische Hauptdaten:
| Konstruktionsjahr | 1943 | | Baujahre | 1943 – 1945 | | Größte Wasserverdrängung über Wasser | 1621 t | | unter Wasser | 1819 t | | Länge über alles | 76,7 m | | Länge des Druckkörpers | 60,5 m | | Breite auf Spanten | 6,6 m | | Höhe bis Oberdeck | 7,7 m | | Höhe bis Oberkante Turm | 11,3 m |
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Unbeweglich durch´s Schott
Der U – Boot Typ – XXI , zu dem die Wilhelm Bauer gehört, wurde 1943 für die Deutsche Kriegsmarine konzipiert, zu einer Zeit, als die Niederlage Deutschlands schon unabwendbar geworden war. |
Zentrale mit Sehrohr und Kartentisch
Das Luftziel- bzw. Navigationssehrohr. Dieses wurde bei Unterwasserfahrt und Annäherung an den Gegner verwendet. Durch den schwenkbaren Kugelkopf konnte man auch den Luftraum beobachten. Von hier aus wurde das Boot gesteuert. |
Die Kombüse
In dieser kleinen Ecke wurde für 56 Mann gekocht. Trotzdem gelang es dem “Smutje“ immer wieder, neue “Gaumenfreuden“ für die Mannschaft zu kreieren. Wenn nach ca. 10 Tagen das Frischfleisch ausging wurde es hart für die “Grauen Wölfe“. Sie mussten sich nun mit Räucherwurst, Konserven, Pökelfleisch und trockenem Brot zufrieden geben. |
Zu den Wohnräumen
Nicht zuletzt die Tatsache, dass der Wohnraum des Gesamtbootes kaum der Größe einer Einzimmerwohnung entspricht, erfordert überdies ein hohes Maß an Kompromissbereitschaft. |

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