 |
Berliner Farben
Tja hier ist mir die CF-Card in meiner DigiCam leider verreckt. Ich konnte einen Großteil der Bilder rekonstruieren, aber wo ich das Foto gemacht habe ? Nach Betrachtung der anderen (ähnlichen) Fotos würde ich sagen Prenzlauer Berg (Kollwitzplatz). Erkennt es jemand wieder ? |
Hier noch ein paar Tips für Berlinbesucher (I)
Reiseführer über Berlin gibt es wie Sand am Meer, schaut euch mal bei einem der Onlinebuchversender oder bei ebay um. Für einen Kurztrip oder ein langes Wochenende reicht ein Reiseführer aus dem Vorjahr vollkommen aus. Wer sich gerne erst mal einen Überblick verschaffen möchte, sollte sich am Bahnhof Zoologischer Garten oder am Alexanderplatz in den Linienbus der Nr. 100 oder 200 setzen. Diese Busse der BVG fahren an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins vorbei, einmal quer durch die Stadt.
Wenn ihr mich fragt welche Stellen man in Berlin gesehen haben sollte würde ich die Friedrichstraße als Ausgangspunkt vorschlagen. Von da aus geht es in wenigen Minuten zum Potsdamer Platz oder zur Straße "Unter den Linden". Der Potsdamer Platz (sowas wie die neue Mitte) bietet viele Möglichkeiten zum staunen. Da wo die Häuser am höchsten in den Himmel ragen geht es zum SonyCenter, einem großen überdachten Rund mit Kino und Cafes. Auf der Anderen Seite folgen das Kuppelkino IMAX, die Spielbank Berlin oder zum Geld ausgeben die Potsdamer Platz Arkaden. Eine Etage tiefer entsteht z.Zt. der Fernbahnhof Potsdamer Platz. Momentan wirkt das Zwischengeschoss noch etwas verlassen. Werft ruhig mal einen Blick auf die Baustelle, z.Zt. ist der Fernbahnhof noch ohne Gleise. Über die Straße "Unter den Linden" könnt ihr gemütlich Richtung Brandenburger Tor / Reichstag spazieren (keine 10 Minuten Weg) oder euch entgegengesetzt vorbei an der Staatsbibliothek und der Staatsoper bis zum Berliner Dom (Schloßbrücke) vorarbeiten. Die Kuppel im Reichstag kann übrigens betreten werden. Allerdings gibt es hier häufig lange Wartezeiten. Wer aber früh da ist und Taschen und Körperkontrolle wie am Flughafen hinter sich gebracht hat genießt eine lohnenswerte Aussicht auf Berlin (auch am Abend).
Möchtet ihr lieber einkaufen ? Dann könnt ihr mit der S-Bahn von der Friedrichstraße Richtung Zoologischer Garten fahren und euch vor dort aus entweder zum Kurfürstendamm (Kudamm) oder ins berühmte KaDeWe (Kaufhaus des Westens) begeben. In der anderen Richtung geht es zum Alexanderplatz. Hier bietet sich ein Rundumblick von Berlins höchster Erhebung dem Fernsehturm an. Gutes Wetter vorausgesetzt geht der Blick von hier aus weit ins Umland.
Bahnhof Zoo, Potsdamer Platz und Alex (wie ihn die Berliner nennen) sind durch die U-Bahn Linie 2 direkt miteinander verbunden. Wer über den Alexanderplatz hinaus weiter in der U2 sitzen bleibt kommt unweigerlich am Stadtteil Prenzlauer Berg vorbei. Hier sollte man auf jeden Fall die U-Bahn (teilweise als Hochbahn über der Erde) verlassen. Zwischen Senefelderplatz und Schönhauser Allee findet man noch viele Häuser aus der Gründerzeit von Berlin. Geht ruhig mal an einem Sommernachmittag durch die Straßen, denn Straßencafes rechts und links der Straße laden zum verweilen ein (nach dem Kollwitzplatz fragen). |
Hier noch ein paar Tips für Berlinbesucher (II)
Apropo Gründerzeit, wenn ihr dann doch mal in einem Reiseführer blättert sucht unbedingt nach dem Stichwort Nicolaiviertel. Nur unweit des Alexanderplatzes findet man ein gemütliches kleines Viertel das zu DDR Zeiten rund um die Nicolaikirche entstanden ist. Wenn ihr Fan von Teddy und seinen Freunden sein solltet haltet mal nach dem Bärenladen Ausschau. Er ist, wenn es nicht gerade regnet, kaum zu übersehen, denn die größten Exemplare sitzen vor dem Laden auf der Bürgersteig.
Auf der anderen Seite, wenige Fußminuten entfernt, steht ihr wieder am Berliner Dom und daneben liegt die Museumsinsel. Eine beträchtliche Anzahl von Museen, die sich z.Zt. teilweise auch noch im Umbau befinden. Wer alle diese Museen besuchen möchte sollte sich einen kompletten Tag Zeit nehmen. Der Rest macht vielleicht noch einen Abstecher zum Ostbahnhof (zwei S-Bahn Stationen vom Alexanderplatz) und betrachtet die wenige Meter vom Bahnhof entfernt stehenden Überreste der Berliner Mauer, an der sich diverse Künstler verewigt haben (East Side Gallery).
Wer etwas mehr Zeit hat, sollte sich das Schoß Charlottenburg ansehen oder mal rausfahren nach Potsdam zum Schloß Sanssouci. Bis auf letzteres könnt ihr die meisten Sehenswürdigkeiten mit der U-Bahn erreichen. Schaut mal raus aus den Fenstern der U-Bahn, einige Bahnhöfe sind (frisch renoviert) noch aus den Gründerjahren der U-Bahn erhalten. Von prunkvoll bis schnörkelig, von poppig bis bunt jeder Bahnhof ist anders. Versucht mal den Bahnhof auf Grund seines Aussehens wiederzuerkennen. Und wenn ihr dann so richtig gestreßt seid und die Füße qualmen macht eine Rast im Tierpark oder einem der anderen Parks in Berlin. Davon gibt es mehr als man denkt. |
Staatsbibliothek
Im Sommer ein Hochgenuß fürs Auge, die Staatsbibliothek an der Straße "Unter den Linden". Man muß ein wenig schauen, denn der Innenhof liegt zwei drei Meter abseits der Straße. |
U-Bahnhof Platz der Luftbrücke
Der U-Bahnhof Platz der Luftbrücke (von Insidern auch PlaDeLü oder manchmal auch PlaDeLu genannt) ist einer der zwei Bahnhöfe ohne Mittelstreben auf dem Bahnsteig. Der andere ... ? Genau Märkisches Museum (Bild weiter oben). |
S-Bahnhof Potsdamer Platz
Der Tag ist rum, schneller als man dachte und wir sind zurück am Ausgangpunkt, dem Potzdamer Platz. Werfen Sie ruhig auch mal einen Blick in den S-Bahnhof Potzdamer Platz, tief unter der Erde von Berlin. |

|