 |
Am 20.5.1998 flogen wir mit Britania nach Jamaica.
Von Montego Bay wurden wir von CA-Ferntourstik mit einem Bus, der scheinbar keinen Stoßdämpfer besaß, in etwa zwei Stunden nach Negril gefahren. Dort wurden die Fahrgäste bei den einzelnen Hotels abgesetzt. |
Ocean Edge Resort
Dummer Weise waren wir beim Checkin im Ocean Edge als letztes an der Reihe. Dadurch wurden wir ein Zimmer einquartiert, daß von der Hotelleitung vermutlich nur im Notfall belegt wird. Das wurde uns allerdings erst in der Nacht klar: Nur von einer dünnen, löchrigen Bretterwand getrennt, waren wir höchsten zwei Meter von der Hauptstraße entfernt. Auf der fahren bis spät in die Nacht die Taxis rauf und runter, um nach Fahrgästen zu suchen. Dabei wird ständig gehupt, um eventuellen Interessenten aufmerksam zu machen.
Das Foto zeigt das optische recht ansprechende Zimmer, das höchsten zwei Meter von der Straße (links, gleich dem Zaun) entfernt ist.
Baden am West End Das West End ist eine Felsenküste, die sich nach Süden vom Ortskern Negrils anschließt. Das Ocean Edge liegt am West End. Baden ist trotz der seeigeligen Felsen dank fest montierter Leitern an den meisten Hotels möglich. Dort soll das Schnorchel wesentlich interessanter sein, als am Strand.
Die Entfernung zum Strand beträgt etwa 3 bis 4 km. Für gute Fußgänger eigentlich kein Problem. Man muß aber bedenken, daß es bereits um 9 Uhr morgens extrem heiß ist, und der "Spaziergang" zum Strand damit zum Überlebenstraining wird. Alternativ zu den relativ teuren Taxis (zum Strand etwa 200 J$, etwa 12 DM) fährt um 9 und 10 Uhr ein kostenloser Bus das ganze West End entlang zum Margueritaville, und 16 Uhr zurück. Der Bus wird vom Margueritaville bezahlt, und dient als Kundensammler: Aussteigen darf man morgens nur am Margueritaville. Abends dagegen darf man nur Margueritaville Einsteigen.
Wechsel des Quartiers Nach der zweiten schlaflosen Nacht baten wir die Hotelleitung des Ocean Edge Hotels um ein ruhigeres Zimmer. Leider konnte das Ocean Edge uns kein anderes Zimmer anbieten.
Also fragten wir in Hotels, die auch im CA-Katalog verzeichnet waren, nach freien Plätzen. Wir fanden ein sehr ansprechendes Hotel direkt am Strand, das fast die gleiche Preisklasse hatte, wie das Ocean Edge Resort. Also baten wir die Reiseleiterin von CA-Ferntouristik um eine entsprechende Regelung. Diese bot uns dann auch ein Umzug ins Travellers Beach Resort an. Kosten: 168 DM Stornokosten plus 50 DM Bearbeitungsgebühren bei CA-Ferntouristik.
Wir stimmten zu, um den Rest des Urlaubs zu retten... |
Travellers Beach Resort
Das Bild zeigt unser Zimmer im Travellers Beach Resort von außen. Innen gab es einen Kühlschrank und eine kleine Küche, die wir regelmäßig nutzten. Die Entfernung zum Strand betrug höchstens 50 m. |
Die Hotelleitung das Travelers Beach Resorts
Die Hotelleitung und das Personal waren ausgesprochen freundlich. Der Hotelmanager veranstaltete zum Beispiel regelmäßig einen Laien-Gottestdienst, an dem alle Gäste und auch das Personal eingeladen waren. |
Strandfest des Travellers Beach Resort
Einmal pro Woche veranstaltet die Hotelleitung ein Strandfest mit Lagerfeuer. Essen und Getränke mußte man auf die Rechnung setzen, aber mit wirklich moderaten Preisen. Den Umzug in dieses Hotel war für uns goldrichtig!
|
Abend am Strand
Vom Travellers Beach Resort aus konnte man herrlich beobachten, wie die Sonne am Horizont schwindet. |
Y.S.Wasserfällen
Ein Ausflug von Negril zum Black River und den Y.S.Wasserfällen ist aufgrund der relativ kurzen Fahrzeit, etwa 90 Minuten je Strecke, besonders empfehlenswert.
Die Y.S. Wasserfälle liegen etwa 20 km nördlich der Stadt Black. In mitten tropischer Vegetation kann man einfach die Natur genießen, und auch ein erfrischendes Bad genießen. Ein einheimischer Führer hilft beim Sprung von einem Schaukelseil ins kalte Naß. Uns ist angenehm aufgefallen, daß der Naturpark um die Y.S.Wasserfälle bisher relativ gering durch den Tourismus beschädigt wurde. |
Flußrundfahrt auf dem Black River
Nach einem kleinen Abstecher zur Bamboo-Avenue, einer etwa drei Kilometer langen, herrlichen Bambusallee, haben wir Nachmittags noch an einer Flußrundfahrt auf dem Black River teilgenommen. Die Flußfahrt geht an ausgedehnten Mangrovenwäldern vorbei, und bietet die Gelegenheit, die letzten frei lebenden Krokodile Jamaicas zu sehen. |

|