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Mauritius im Indischen Ozean etwa so groß wie das Saarland, lockt mit saphirblauem Himmel, türkisfarbenem Meer, weißem Strand und grünen Vulkangipfeln. |
Das verbreiteste Verkehrsmittel um als Tourist die Insel zu erkunden ist ein Taxi zu mieten, das samt Fahrer nur etwa 40 € am Tag kostet. Pünktlich um acht Uhr früh, wie vereinbart, ist Jackey Jugoo, mein Taxifahrer zur Stelle um einen Ausflug durch den farbigen Süden von Mauritius zu starten.
Er fragt, ob seine Frau Gawinda uns begleiten könne, was ich gerne erlaube. Seine beiden Töchter, fünf und sieben Jahre alt, blieben zuhause und werden von der Oma versorgt. Ab drei Jahren können Kinder den Kindergarten besuchen, der 500 Rupien, etwa 19 Euro im Monat kostet. Der Schulbesuch ist frei und dauert sechs Jahre die Grundstufe und weitere sechs Jahre die Oberstufe. |
Vulkan Trou aux Cerfs
Zuerst fahren wir zum Vulkan Trou aux Cerfs bei Curepipe, dem Shopping-Center der Insel. Selbst die ehemalige Residenz des französischen Botschafters beherbergt nun einen Souvenirshop. Beim Besuch von zwei Juwelierläden und einem Laden, wo hauptsächlich Modellschiffe in aufwändiger Handarbeit hergestellt werden, erwerbe ich ein handbemaltes T-Shirt. Unser nächstes Ziel ist Grand-Bassin, ein heiliger See der Hindu. |
Am heiligen See der Hindu
Nach Grand-Bassin pilgern die Hindus, um das heilige Wasser des Sees für rituelle Waschungen zu schöpfen. Als Dank an ihren obersten Gott Shiva bringen sie Speisen und Früchte mit. |
An einem Aussichtspunkt mit Wasserfall im Nationalpark Gorges de la Riviere Noire treffe ich auf Britta und Bernd, die mit einem anderen Taxi auf ähnlicher Route unterwegs sind. Ich will als nächstes den mit 828m höchsten Berg der Insel, Piton de la Petite Riviere Noires, besteigen. Kurz nach dem Parkplatz am Aussichtspunkt zweigt der Pfad rechts ab. Es geht bergauf, bergab einen Kamm entlang, wobei sich der schmale Pfad durch mehrere Meter hohen Bergwald schlängelt. Krachend macht sich ein Makakenaffe bemerkbar, der gestört das Weite sucht. Ansonsten werde ich friedlich von gelb, braun und orangefarbenen Schmetterlingen umflattert. Erst am Gipfel wird die Sicht frei und erlaubt einen herrlichen Blick auf die Süd-, West- und Ostküste, Grand-Bassin und Curepipe. Ich beeile mich aber gleich mit dem Abstieg, um wie vereinbart um 12.30 Uhr zurück am Taxi zu sein. |
La Vallee des Couleurs
Am Eingang von Coulered Earth fahren wir an einer Kaffeeplantage vorbei, ehe wir die siebenfarbige Erde von Chamarel besichtigen. In einem Restaurant mit großer Aussichtsplattforman an der Westküste habe ich Gelegenheit mich zu erfrischen und mein verschwitztes T-Shirt zu wechseln. Noch mehrfarbigere Erde, 23 verschiedene Farbtöne gibt es im "La Vallee des Couleurs" zu sehen. Ein kleiner Park, der 150 Rupien, etwa 6 € Eintritt kostet mit zudem einem Naturlehrpfad, drei kleinen Wasserfällen und einen Aussichtspunkt. |
In Gris Gris sind wir am südlichsten Punkt der Insel und schauen von der Steilküste auf "la Roche qui pleure", der Fels, der weint. Im Privatbesitz des Zuckerbarons von L`Escalier ist Le Souffleur ein ruhiger Picknickplatz an der Ostküste. Am Flughafen vorbei geht es zurück zum Hotel, das wir bei Sonnenuntergang erreichen. |
Mit dem Fahrrad unterwegs
Viel billiger als mit dem Taxi ist es auf Mauritius ein Rad zu mieten. Für 150 Rupien pro Tag mietete ich mir vier Tage lang ein Mountainbike mit 15 Gängen. Die ich allerdings nicht alle benötige, da das Land meistens flach ist und man gut vorankommt. |

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