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Eine Reisereportage von Hansjochen Schulz

Inhalt

 
Vorgeschichte
 
Mein Flugticket
 
Samstag, 22. September 2001
 
Meine Stewardess empfing mich vor meiner Kabine 525
 
Meine Stewardess empfing mich vor meiner Kabine 525
 
Montag, 24. September 2001
 
Montag, 24. September 2001
 
Über Aitutaki
 
Hulazänzerin
 
Die „Honeymoon Island“
 
Mittwoch, 26. September 2001
 
Donnerstag, 27. September 2001
 
Die Crew hat Instruktionsstunde am Rettungsboot
 
Abfahrt zur Landestelle in Alofi
 
Die Seekarte der Bremen mit eingezeichneter Fahrroute
 
Vava'u-Gruppe
 
Der kleine Kai im Hafen
 
Hier sind wir auf dem Weg zur gegenüberliegenden Küste
 
Der Königspalast
 
Die Gebäude des Ortes sind vom Wald verdeckt
 
Es sind nur wenige Gebäude an der Küstenstraße zu sehen
 
Flußmündung in den Pazifik
 
Donnerstag, 4. Oktober 2001
 
Im Musterdorf
 
Kirche
 
Orchideengarten
 
In der Wohnanlage

  Der Königspalast  

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  Mein Taxifahrer Joe  

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  Tranparent im Club der Bremen  

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Die Prinzessin von Tonga besuchte die Bremen in Begleitung einiger Diplomaten und hat gemeinsam mit den Schiffsoffizieren und den Passagieren im Speisesal diniert.


  Vorbereitungen zum Empfang der Prinzessin  

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Während auf dem Kai der rote Teppich augerollt war, die Schiffsoffiziere und die Crew sich zum Spalier aufstellten und die Militärkappelle schon etwas übte für die Ankunft der Prinzessin, standen viele Passagiere mit bereitgehaltener Kamera oben an der Reling der Bremen.


Die Prinzessin von Tonga besucht die MS Bremen



Am ganzen Vormittag des 1. Oktober 2001 herrschte geschäftiges Treiben auf der Bremen. Nicht jeden Tag kommt eine Südsee-Prinzessin zu Besuch. Ich war bei Zeiten von meiner Exkursion auf der Insel zurück und habe die letzten Vorbereitungen auf dem Kai miterleben können.
Gleich am frühen Vormittag wurden auf dem Hafenplatz einige Verkaufsstände aufgebaut. Als erste fuhr die Militärkapelle an, dann trafen verschiedene Diplomaten ein und zuletzt rollte der Wagen der Prinzessin an. Die Diplomaten hatten zu der Zeit schon nach der Begrüßung durch Kapitän Aye den Weg durch das Spalier der Schiffsbesatzung aufs Schiff genommen. Die Prinzesin wurde von Kapitän Aye begrüßt, die Kapelle spielte beide Nationalhymnen und dann ging sie durchs Spalier und hinter Kapitän Aye die Gangway hinauf.

Im Club saß die Prinzessin bei reger Unterhaltung im Kreise der Offiziere und aller Passagiere. Unter dem Transparent hielt sie eine kurze Rede in englischer Sprach. Später hat sie mit uns allen im Speisesaal diniert.
Nach dem Essen fuhr ich mit einer Gruppe im Bus an die gegenüberliegende Küste, weil das gebuchte Baden auf der vorgelagerten Badeinsel des Königs wegen gesichteter Haie ausfiel. Der Nachmittag dort war nicht berühmt. Zum baden oder schwimmen bin ich nicht gekommen, weil der Gang im flachen Wasser über die Karallen halsbrecherisch war. Bei einem Sturz hätte ich mich an den scharfen Korallen sehr verletzen können. So bin ich am sandigen Strand herumgelaufen und habe schöne Muscheln gesucht. Die Ausbeute war sehr mager. Die besten Muscheln waren doch längst schon von früheren Badegästen abgeräumt. Am Spätnachmittag brachte uns der Buß zum Schiff zurück. Am Abend nahm die Bremen wieder Fahrt auf in Richtung des Fiji-Archipels.

Wie viele andere Passagiere habe auch ich vom Besuch der Prinzessin einige Fotos gemacht auf denen sie sowie viele andere Personen gut zu erkennen sind. Vorsorglich habe ich diese Fotos hier nicht eingefügt, weil mir unklar ist, ob ich dazu berechtigt bin. Eine Anfrage bei der Reederei blieb bisher erfolglos und eine Emailadresse der tonganischen Vertretung in Deutschland konnte ich im Internet nicht entdecken.
Falls ich aber später die Erlaubnis bekomme diese Fotos zu veröffentlichen, kann ich sie noch nachträglich einfügen.

Weiterfahrt Richtung Fiji-Archipel



Um 18:00 Uhr legte die Bremen vom Kai ab und nahm Fahrt zu den Fidschi-Inseln auf. Die Königliche Kapelle hatte noch den ganzen Nachmittag auf dem Kai einige Musikstücke intoniert und spielte bis zum Abschied. Auch die Prinzessin Tuita hat ihren Aufenthalt auf der Bremen über die geplante Zeit ausgedehnt und ließ sich auf dem Schiff herumführen.
Dieser Tag war für alle Passagiere doch recht erfolgreich und kurzweilig verlaufen, trotz des ausgefallenen Badenachmittags auf der königlichen Badeinsel.
Während wir schliefen hatte die Bremen die Strecke zu den Fidschi-Inseln geschafft.

Dienstag, 2. Oktober 2001



Der starke Wind hörte einfach nicht auf, seit Tagen torkelten wir auf dem Schiff herum und gingen schon alle breitbeinig wie alte Seebären. Am Dienstag Morgen sagte mir ein Blick aus dem Fenster, dass wir wieder Pech mit dem Wetter hatten. Wir erreichten die Ogea Levu / Lau Gruppe, die zu den Fidschi-Inseln gehört und wollten vor der Insel Ono i Lau vor Anker gehen.
Leider war das wegen zu hohem Wellengang nicht möglich, wir ließen die Insel rechts liegen und fuhren weiter Richtung Norden an der Inselkette entlang. Nun waren wir in der Windschattenseite hinter den Inseln und an der Westseite der Insel Kabara war die Gelegenheit günstig, der Ozean war hier viel ruhiger, die Bremen stoppte und der Kapitän gab Befehl das erste Erkundungs-Zodiak zu wassern. Auf der Karte ist die Insel Kabara gerade noch unten am linken Rand der Karte zu erkennen.
Schon als wir der Insel näher kamen konnten wir von der Brücke aus mit dem Fernglas am Strand Leute erkennen, die hin und her liefen. Als dann das erste Schlauboot von uns Richtung Riff fuhr, kam ihm ein Boot von der Insel entgegen.

--- An dieser Stelle muss ich einfügen, dass in Nuku’Alofa 5 Offiziere aus Lautoka auf der Hauptinsel Viti Levu vom Zoll und der Einwanderungsbehörde auf die Bremen kamen, weil es auf den Fidschi-Inseln, die wir im Nordbereich des Archipels anlaufen wollten keine Behördenstellen gibt. Sie waren mit einem Flugzeug angereist und machten die ganze Reise dann mit, bis wir Lautoka auf der Fidschi-Hauptinsel erreichten. Von einem dieser Offz. lebt auf der Insel Kabara eine Verwandte. Deshalb war er im 1. Schlauchboot mitgefahren. Er hatte schon vorher mit der Station auf der Insel Funkverkehr gehabt und die Situation erklärt. Kapitän Aey sagte uns, dass die Leute auf Kabara noch nie ein Kreuzschiff gesehen hatten.
Die Landung unserer Schlauchboote war dann in kurzer Zeit geregelt. Da es aber schon nach 15:00 Uhr war und leicht regnete, habe ich dummerweise auf den Landgang verzichtet, zumal wir bis um 18:00 Uhr alle wieder auf dem Schiff sein mussten.
Hinterher erfuhr ich, dass Die Dorfbewohner, die noch nie ein Kreuzfahrtschiff gesehen hatten, wie aus dem Häuschen waren, haben sich in Windeseile geschmückt und zusammengefunden, um den 39 Gästen, die trotz des miesen Wetters sich nicht abhalten ließen an Land zu gehen, Tänze und Gesang vorzuführen. Es soll wunderschön gewesen sein. Niemand konnte das voraussehen. Wenigstens habe ich einige Fotos, die unsre Schiffsfotografin von den Vorführungen gemacht hat, gekauft.

  Das Riff und die türkisfarbene Lagune  

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Man erkennt schon am Himmel, dass uns der Wettergott nicht gnädig war.



   

 

© Hansjochen Schulz aus Bayern, 6 Einträge im Gästebuch von Hansjochen Schulz






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