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Eine Reisereportage von Norman Söllner

Inhalt

 
Land und Geografie
 
6.   Tag - Weiterfahrt zum Taman Kinabalu Park
 
10. Tag - Weiterfahrt ins Sepilok Forest-Reserve
 
13. Tag - Weiterfahrt nach Semporna
 
16. Tag - Unterwegs im ältesten Urwald der Welt
 
22. Tag - Weiterfahrt zur Nachbarinsel Perhentian Kecil
 
24. Tag - Robinson Crusoe Feeling
 
29. Tag - Besichtigung einer asiatischen Metropole
 
30. Tag - Aufbruch nach Thailand
 
34. Tag - Abschied von Malaysia

Tagebuch unserer Reise vom 01.09.01 bis zum 06.10.01

Land und Geografie



Die Föderation von Malaysia bildet keine räumliche Einheit, sondern zerfällt in zwei über 600 km voneinander entfernte Landesteile.
Peninsular Malaysia (oder West-Malaysia) erstreckt sich vom 7. nördlichen Breitengrad über eine weit nach Süden reichende Halbinsel des asiatischen Kontinents bis zur Insel Sinpapore nahe des Äquators.

Sabah und Sarawak bilden den östlichen Landesteil Malaysias und nehmen den Norden und Nordwesten der Insel Borneo ein. Auf der Landfläche von 329 758 m² leben 22 Millionen Menschen.

Thailand, mit 514 000 km² um 43% größer als Deutschland, liegt südlich des nördlichen Wendekreises. Vom Norden bis in den südlichen „Rüssel“ des so genannten „Elefantenkopfes“ beträgt die Entfernung über 1800 km, von Westen nach Osten sind es 800 km.
Hingegen ist das Land an seiner schmalsten Stelle nur 15 km breit.
Ko Samui ist die Hauptinsel eines Archipels von ca. 80 Inseln im Südwesten des Golfs von Thailand. Mit 247 km² ist sie die drittgrößte Insel Thailands, 14 km breit und 20 km lang

1. Tag - Beginn der Reise in Borneo (Sabah)



Wir fliegen am 01.09.01 von München mit einer "Boeing 777-200" nach Kuala Lumpur und von dort weiter nach Kota Kinabalu (Borneo). Nach 15 Flugstunden sind wir endlich in Kota Kinabalu angekommen. Ein weiterer Bekannter soll 5 Minuten später mit einer Maschine aus Frankfurt ankommen.
Aber als die Maschine kurz darauf landet ist unser Kumpel nicht an Bord. Nach Rückfrage beim Bodenpersonal wird uns mitgeteilt, dass die Maschine wegen technischer Probleme (Triebwerksschaden) später von Frankfurt abgeflogen ist und er erst in 5 Stunden ankommen wird.

Total müde und ausgelaugt von der langen Anreise bleibt uns nichts anderes übrig als am Flughafen zu warten. Gegen 17 Uhr kommt er dann endlich an. Anschliessend fahren wir mit einem Taxi in die Innenstadt um uns eine Unterkunft zu suchen.

2. Tag - Akklimatisieren auf einer Insel im Tanku Abdul Rahman Nat’l Park



Nach 12 Stunden Schlaf stehen wir am nächsten Morgen um 11:00 Uhr auf und gehen erst einmal Frühstücken.

Nachdem es auf der Insel, die wir besuchen wollen keine Übernachtungsmöglichkeiten gibt, holen wir uns die Genehmigung zum Campen im Sabah Parks Office. Danach setzen wir mit einem kleinen Boot auf die Insel Sapi über.
Wir suchen uns einen geeigneten Campingplatz in Strandnähe und bauen die Zelte auf. Während wir aufbauen hören wir Geräusche aus dem Dschungel und staunen nicht schlecht, als plötzlich ein 2 m langer Waran gleich hinter unseren Zelten auftaucht, kurz darauf aber wieder im Gebüsch verschwindet.

Plötzlich beginnt es zu donnern und es fängt an wie aus Eimern zu regnen. Wir verstauen unsere Sachen im Zelt, springen ins lauwarme Meer und warten ca. 1 Stunde bis es aufhört. Abends sitzen wir mit 2 Engländer, die auf Weltreise sind am Strand und bereiten unser Essen mit einem Gaskocher zu.
Später liegen wir in unseren kleinen Zelten und versuchen vergeblich einzuschlafen. Es ist unerträglich schwül, wir liegen wie Ölsardinen nebeneinander und baden im eigenen Schweiß. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig als im Zelt zu bleiben, da es draußen vor lauter Moskitos wimmelt.

3. Tag - Erkundung der Insel



Zum Frühstück gibt es selbst mitgebrachtes Müsli und Kekse. Danach machen wir uns auf, zu Fuß die Insel zu erkunden.

  Am Zeltplatz  

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Nach ein paar Stunden Wanderung durch den Dschungel kommen wir nachmittags zum Zeltplatz zurück und staunen nicht schlecht, als wir eine Herde Makaken (Affen) am Campingplatz sehen. Einer versucht den Reisverschluss eines unserer Zelte zu öffnen, ein anderer beisst in das Zelt um es aufzureißen, wahrscheinlich um etwas essbares darin zu finden. Als wir näher rankommen flüchten sie mit wildem Geschrei auf die Bäume und verschwinden kurze Zeit später im Wald.


4. Tag - Auf zur nächsten Insel



Nach zwei schlaflosen, entbehrungsreichen Nächten entschließen wir uns zur Nachbarinsel Manukan aufzubrechen.
Hier verbringen wir in komfortabler Umgebung zwei Nächte in einem klimatisierten Holzbungalow ausgestattet mit 2 Schlafzimmern, Küche, Bad und Wohnzimmer.

Einen größeren Unterschied zur vorhergehenden spartanischen Übernachtungsmöglichkeit kann man sich kaum vorstellen.

5. Tag - Verschollen auf einer einsamen Insel



Nach einem ausgiebigen Frühstück lassen wir uns auf die nahegelegene, unbewohnte Insel Sulug fahren und vereinbaren mit dem Bootsmann, dass er uns gegen 13:30 wieder abholen soll. Beim Muschelsuchen am einsamen, menschenleeren Strand trete ich beinahe auf eine Schlange.

  Insel Sulug  

  Bild vergrößernBild vergrößern


Später erkunden wir die kleine Insel und entdecken ein Auslegerboot, dass wir nach gemeinsamen Anstrengungen ins Wasser zerren, um mit dem Boot die Insel zu umrunden. Wir haben ganz schöne Schwierigkeiten gegen die starke Strömung anzukämpfen.






 

© Norman Söllner, 1 Eintrag im Gästebuch von Norman Söllner





Leserkommentare:

Hallo !!

Habe mit grossen Interesse euren Reisebericht gelesen, allerdings muss ich sagen das ihr echt sparsam mit Informationen seid.
Hätte da ein Paar fragen zu kosten, organisation usw.
Würde zum Beispiel ganz gerne euer Budget erfahren, welches ihr für die reise eingeplant hattet, und wie das mit der Verständigugn und dem
Campen auf Borneo aussieht.
Werde vorraussichtlich auch nächstes Jahr für mehrere Monate darunter fliegen, und würde gerne verschiedene Sachen vorher in Erfahrung
bringen.

Wäre super nett von euch wenn ihr mir ne Email schreiben könntet auf die ich dann antworten kann.

Mfg !(Verfasser: Jan)

gut


Also, wenn diese Fotos nicht ins Schwärmen versetzten, dann weiß ich auch nicht! Großes Lob: schöne Motive, super eingefangen! Die Berichte
sind mir persönlich zwar ein wenig zu kurz, denn mir fehlen teilweise noch ein paar (bestimmt interessante) Details,aber trotzdem, oder
gerade deshalb macht alles in allem Lust auf mehr.(Verfasser: Martin aka. Kelabit)

sehr gut


Gesamtbewertung:

sehr gut

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