Home 

 RSS 


 
Eine Reisereportage von Marlen Heinrich

Inhalt

 
1. Tag: Caracas - El Vigia - Merida
 
9. Tag Ciudad Bolivar
 3

Startpunkt meiner Reise waren die Anden. Weiter ging es in die weite Ebene der Los Llanos. Später besuchten wir den größten Wassserfall der Welt, den Salto Angel, bis wir zum Orinoko Delta kamen.

1. Tag: Caracas - El Vigia - Merida



Von Caracas geht es mit dem Inlandsflug weiter nach El Vigia. Dort werden wir von unserem Fahrer empfangen und es geht weiter in die Andenmetropole Mérida. Total müde von der langen Reise fallen wir nur noch ins Bett und lernen noch kurz Markus, von der schönen Posada Casa Alemana kennen.

2. Tag: Merida



Nach einem herrlichen Frühstück in der Posada schauen wir uns die auf einem Hochplateau gelegene Andenmetropole Mérida an. Die Stadt liegt auf 1630 m Höhe und der Pico Bolivar, der höchste Berg Venezuelas ist mit seinen 4981 m von hier aus gut sichtbar. Mérida ist als Studentenhauptstadt bekannt, die Uníversidad de los Andes hat 50.000 Studenten. Wir besuchen den Mercado Muncipal, den Plaza Bolívar, die Catedral de Mérida und die Eisdiele Heladeria Coromoto, welche mit mehr als 800 Eissorten ins Guinness Buch der Rekorde kam. Die Teleférico de Mérida, die höchste Seilbahn der Welt, war leider geschlossen.

3. Tag: Merida



Für den heutigen Tagesausflug nach Jaji nehmen wir das Por Puesto (Sammeltaxi). Vom Terminal de Pasajeros geht es ins 38 km entfernt liegende pueblo andino Jají auf etwa 1800 m Höhe. Mittelpunkt des kleinen Ortes bildet der Plaza Bolívar mit der blau-weiß getünchten Kirche von Jají. Es gibt eine Handvoll weiß gestrichener Häuser mit farbigen Verzierungen, Posada Jají mit Restaurant und eine Polizeistation.Auf dem Rückweg nehmen wir das Sammeltaxi nur ein Stückchen Richtung Merida. Wir halten an den Wasserfällen von Chorrera de las Gonzáles und laufen dann ca. 7 km in das schöne alte Städtchen La Mesa. Von dort fahren wir dann weiter mit dem Por Puesto in den Vorort Ejido und wechseln in den Bus nach Mérida.
Auf dem Rückweg nehmen wir das Sammeltaxi nur ein Stückchen Richtung Merida. Wir halten an den Wasserfällen von Chorrera de las Gonzáles und laufen dann ca. 7 km in das schöne alte Städtchen La Mesa. Von dort fahren wir dann weiter mit dem Por Puesto in den Vorort Ejido und wechseln in den Bus nach Mérida.Am Abend gehen wir in der Universitätsstadt dem Kneipenleben auf die Spur. Es gibt zahlreiche Bars mit buntem Treiben und vielen Studenten. Auch zwischen zahlreichen Restaurants kann man wählen. Leider ist das Zentrum nicht autofrei und daher ist alles viel lauter und geschäftiger als in der ruhigen Bergwelt. Möchte man dem Trubel aus dem Weg gehen, ist es wohl besser eine Posada in dem nah gelegenen Dörfchen Tabay zu wählen.
Am Abend gehen wir in der Universitätsstadt dem Kneipenleben auf die Spur. Es gibt zahlreiche Bars mit buntem Treiben und vielen Studenten. Auch zwischen zahlreichen Restaurants kann man wählen. Leider ist das Zentrum nicht autofrei und daher ist alles viel lauter und geschäftiger als in der ruhigen Bergwelt. Möchte man dem Trubel aus dem Weg gehen, ist es wohl besser eine Posada in dem nah gelegenen Dörfchen Tabay zu wählen.

  4. Tag Mérida – Páramo – Mérida  

  Bild vergrößernBild vergrößern


Heute treffen wir unseren Guide Harry und es geht in die wunderschöne Andenwelt. Zunächst einmal besuchen wir das Dörfchen Mucuchies – hier gibt es die berühmten kuscheligen Hunde, eine Art Bernhardiner, zu kaufen. Deren Vorfahre soll einer Legende nach als treuer Freund Símon Bolívar in seiner Schlacht begleitet haben. Danach geht es weiter nach San Rafael zu der interessanten Steinkappelle, konstruiert vom Biologen, Künstler, Architekten u.a. Juan Félix Sanchez. Weiter geht es auf 4.200 m Höhe zum Pico de Águila. Die skurrile Landschaft ist geprägt durch die für die Páramo-Vegetation (Ödland) typischen Fraílejones. Diese stehen unter Naturschutz und werden bis zu 400 Jahre als, wobei Sie jährlich gerade mal 1 cm wachsen. Die Blätter der Fraílejones sind sehr weich und mit weißlichem Flaum bedeckt, so dass man sie gern als „Hasenohren“ bezeichnet. Der weißliche Film auf den Blättern dient dabei als UV-Schutz. Allein in Venezuela gibt es 54 verschiedene Arten dieser Fraílejones.Als nächstes stoppen wir in der Kondorstation „Mifafi“ – hier lässt sich der große Andenvogel aus der Nähe betrachten. Er gehört zu den bedrohten Arten dieser Erde. In mehreren Ländern Südamerikas wird der Andenkondor in Gefangenschaft gezüchtet und ausgewildert.
Als nächstes stoppen wir in der Kondorstation „Mifafi“ – hier lässt sich der große Andenvogel aus der Nähe betrachten. Er gehört zu den bedrohten Arten dieser Erde. In mehreren Ländern Südamerikas wird der Andenkondor in Gefangenschaft gezüchtet und ausgewildert.Danach stärken wir uns mit trucha con ajo (Forelle mit Knoblauch) und dem selbstgebrannten heißen Zimtlikör, Canela. Wir begeben uns weiter auf der Transandine zu einem Verdauungsspaziergang an die Laguna Mucubaji. 3,5 h wandern wir auf etwa 3500 m durch die stille Bergwelt, kein Mensch ist zu sehen, stattdessen Hasen, freilaufende Pferde und viele Kühe. Das Ziel ist die Laguna Victoria. Wir sind froh, nicht den Weg zur Laguna Negra gewählt zu haben, den die meisten Touristen nehmen. Denn wir sind die einzigen Wanderer auf unserem Weg zur Laguna Victoria und werden mit einer einmaligen Landschaft belohnt.
Danach stärken wir uns mit trucha con ajo (Forelle mit Knoblauch) und dem selbstgebrannten heißen Zimtlikör, Canela. Wir begeben uns weiter auf der Transandine zu einem Verdauungsspaziergang an die Laguna Mucubaji. 3,5 h wandern wir auf etwa 3500 m durch die stille Bergwelt, kein Mensch ist zu sehen, stattdessen Hasen, freilaufende Pferde und viele Kühe. Das Ziel ist die Laguna Victoria. Wir sind froh, nicht den Weg zur Laguna Negra gewählt zu haben, den die meisten Touristen nehmen. Denn wir sind die einzigen Wanderer auf unserem Weg zur Laguna Victoria und werden mit einer einmaligen Landschaft belohnt.Am späten Nachmittag geht es dann wieder zurück in die Stadt. Total glücklich und zufrieden von diesem herrlichen Tag fallen wir nur noch ins Bett.
Am späten Nachmittag geht es dann wieder zurück in die Stadt. Total glücklich und zufrieden von diesem herrlichen Tag fallen wir nur noch ins Bett.


5. Tag: Merida - Los Llanos



Unser Guide Harry bringt uns zusammen mit einer englischen Familie über das Städtchen Barinas, die hohen Llanos schließlich in die flachen Llanos zum Hato El Cedral, einer Viehranch in mitten der Steppe. In den LLanos herrschen zwei Jahreszeiten: Trockenzeit (November bis März) und Regenzeit (April bis Oktober). Während der Trockenzeit versammeln sich die Tiere an den knappen Wasserstellen. Schon auf dem Weg zur Ranch begegnet uns eine kleine Anakonda.

6. Tag: Tiersafari Hato El Cedral



Vom Hato El Cedral aus werden täglich morgens und nachmittags Tiersafaris im offenen Jeep, zu Fuß oder im Boot angeboten. Auf den Touren sieht man zahlreiche Tier in ihrem natürlichen Lebensraum:

Brillenkaimane
Oriniko-Krokodile
Anakonda
Ameisenbären
Riesige Herden putziger Cabybaras (Wasserschweine)
Fischotter
Piranhas
Brüllaffen
Aras
Storche
Ibisse
Reiher
Kormorane
Adler
Milan
Unser Guide Rafael spricht sogar fließend Deutsch und bringt uns mit sehr viel Freude und Wissen das Leben in den Los Llanos weiter.
Unser Guide Rafael spricht sogar fließend Deutsch und bringt uns mit sehr viel Freude und Wissen das Leben in den Los Llanos weiter.

  7. Tag Tiersafari Hato El Cedral  

  Bild vergrößernBild vergrößern


Heute steht Piranha-Fischen auf dem Plan. Es ist gar nicht schwierig, diese gefürchteten Tiere aus dem Wasser zu angeln. Am Nachmittag bekommen wir einen kleinen Babykaimanen zu Gesicht.


8. Tag: Hato El Cedral - Barinas - Valencia - Ciudad Bolivar



Fahrt vom EL Cedral mit Armando zum Terminal de Pasajeros Barinas, mit dem Nachtbus weiter nach Valencia und von dort weiter mit dem Bus nach Ciudad Bolivar. (Fahrzeit ca. 18 h)




 

© Marlen Heinrich aus Leipzig, 1 Eintrag im Gästebuch von Marlen Heinrich
Venezuela ist ein Spezialgebiet von Marlen Heinrich.





Leserkommentar schreiben 



Weitere InformationenSuchen nach

Venezuela
 
Venezuela[31]  169
Weitere Reisereportagen


Hier können auch Sie Reisebilder und Reiseberichte online veröffentlichen
 Fotos Beste Reisezeiten Autorenliste Neue Reisereportagen Neue Bilder Hilfe Links & Banner 
 Autorenzone: Als Autor starten Bericht vorschlagen Autorenzugang Autorenforum Autorenhandbuch 
 Kritik, Anregungen Allgemeine Nutzungsbedingungen Wie pervan.de entstand 

 ©, Redaktion: Mirjana Pervan 



fügt einen Bookmark bei Ihrem Browser ein