Island 967, Þorsmörk: nach der tiefen Furt 1992
Vor die Einfahrt ins Þorsmörk sind mehrere Furten gesetzt. Die schwierigste kommt gleich zuerst, auch die tiefste der ganzen Islandfahrt. Und das ist natürlich auch die erste wirkliche Furt, die wir durchfahren müssen. Aus einem Gletscher fließt das Schmelzwasser und wird in einem kleinen See aufgestaut. Am Rand des Sees zeigen Fahrzeugspuren: Hier geht es durch! Der Landy fährt ins Wasser, es wird immer tiefer, schwappt sogar über die Motorhaube, durch die Lüftungsklappen (wir hatten sie dummerweise offen gelassen) auch über das Armaturenbrett ins Innere, aber der Motor schluckt kein Wasser - nur der Innenraum. Es ist ein merkwüriges Gefühl, wenn man aus dem Fenster schaut und hat Wasser fast auf Fensterhöhe neben sich. Auf der anderen Seite atmen wir durch und öffnen erst einmal die Türen. Jetzt kann das Wasser aus dem Landy abfließen, das beim Furten eingedrungen ist und einige Zentimeter hoch im Fußraum stand. Ein Schlafsack wird später getrocknet. © Klaus Ammich 170 aus Schwabmünchen 6 Einträge im Gästebuch von Klaus Ammich |