Japan 204, Takayama: der neue ist zu lang April 2007
Hier in Takayama waren die Häuser und Wohnungen etwas grösser als in Tokyo, aber sie waren oft so nahe nebeneinander gebaut, dass man vom Fenster aus die Hauswand des Nachbarn berühren konnte. Wer sich ein Auto kauft, welches leicht grösser ist als ein „Smart“ wird grosse Schwierigkeiten haben, dass es in die Garage passt. Wir sahen viele Garagen in denen auch kleine Autos nicht ganz Platz hatten und das Garagentor deshalb nur bis zur Motorhaube hinunter gelassen werden konnte. An anderen Orten hatten die Autobesitzer so knappe Einfahrten in ihre Parkplätze, dass es nicht zu vermeiden war, dass sie immer wieder neue Kratzer kassierten.
Nicht weit vom Zentrum entfernt, fanden wir die ersten Reis- und Gemüsefelder. Am Dorfrand sind sie eingeklemmt zwischen den Häusern und jedes noch so kleine Stück Land wird bepflanzt, selbst wenn es nur 10 m² gross ist. Genügend Platz ist auch auf dem Land ein Luxus, den sich nur wenige Japaner leisten können.
Ausserhalb des Dorfes waren die Häuser nochmals deutlich grösser und einige gehörten offensichtlich dem wohlhabenderen Teil der Bevölkerung. Deren Häuser waren nicht unbedingt grosse ausschweifende Villen, sondern hoben sich eher durch ihre speziell schönen und komplizierten Dächer ab. Mehrere Dachluken und übereinanderliegende kleine Dächer waren ineinander verwinkelt. Der nächste Luxus waren die kleinen Gärten um diese Häuser, wo jeder Baum und jeder Busch kunstvoll zurechtgeschnitten war. © Brigitte & Heinz 3226 aus der Zentralschweiz 5 Einträge im Gästebuch von Brigitte & Heinz |