Andalusien 514, Granada: Unser "Parkplatz" an der Alhambra 7.9.2001
Zum Schluß noch eine etwas unerfreuliche Geschichte: Unser Parkplatz.
Bei der Anfahrt haben wir die Zufahrt zum Hauptparkplatz der Alhambra regelrecht verpasst. Auf der vielbefahrenen Straße konnten wir auch nicht sofort umkehren. Doch kurze Zeit später winkte uns ein freundlicher Herr in typischer Parkwächter-Uniform auf einen Parkplatz und wies uns einen Stellpatz zu. Er war beim Einparken behilflich und verlangte dann Parkgebühr in Höhe von etwa 30 DM. Erschien uns teuer, auf der anderen Seite waren wir nach dem langen Weg froh, einen Parkplatz zu haben. Erst noch stundenlang Suchen hätte bedeuten können, dass wir nicht rechtizeitig zu unserem Zeitfenster für den Palasteintritt kommen würden. Bevor der Parkwächter zum nächsten Kunden lief, konnten wir gerade noch den Weg zum Haupteingang der Alhambra fragen.
Am Abend dann die "freudige" Überraschung: Ein Bescheid wegen Falschparkens über ca. 160 DM.
Das Foto zeigt natürlich, dass wir tatsächlich im Parkverbot standen. Durch das hecktische Einweisen das angeblichen Parkwächters haben wir es schlicht nicht gesehen. Wir waren wie hypnotisiert. Die Sache mag naiv klingen - ist sie ja auch. Da dort aber täglich duzenden anderer Touristen auf die gleich Masche reinfallen, scheint sie mir aber erst recht erwähnenswert.
Heute sind wir um eine Erfahrung reicher. Und natürlich leider auch ein Stückchen misstrauischer gegenüber hilfsbereiten Menschen in der Fremde. Übrigens können solche Bußgelder seit Kurzem oder in Kürze auch in Deutschland eingetrieben werden. War damals noch nicht so...
Die Uhrzeit auf dem Bescheid zeigte eindeutig, dass die Polzei nur wenige Minuten nach unserem Abmarsch erschienen ist, was den Eindruck hinterläßt, dass die Betrüger sogar mit dem Auge des Gesetzes gemeinsame Sache machen. Mag sein, dass es auch nur ein Zufall war, aber der Gedanke drängt sich einfach auf, dass dort kein Einzeltäter aktiv ist, sondern eine ganz Organisation... © Mirjana Pervan 365 aus Schönfließ bei Berlin 14 Einträge im Gästebuch von Mirjana Pervan Weitere Bilder dieser Reise in der Reisereportage Besuch der Alhambra 40 oder in der Slideshow
| Leserkommentare: | | ![]() ...es ist schön, den Mitmenschen zu warnen, zu belehren. Nicht nur hier im Forum, sondern das TV mit Sendungen wie Nepper Schlepper und Bauernfänger, ADAC, Zeitungen, Rundfunksendungen alle warnen uns. So entsprechend aufgeklärt wie wir, gibt's niemand auf der Welt.
Aber bei den Deutschen hilft es nicht viel. Sie fallen ständig herein. Durch ihrer Mentalität: "Mir passiert so was nicht".
Jeder andere Weltbürger weißt, dass überall diejenigen die sein Geld wollen auf der Lauer sind.
Also, immer denken...MIR KANN ES AUCH PASSIEREN...(Verfasser: Sergius) | | sehr gut |  |
|  | | ![]() Danke für diese Warnung! Sie hat uns wohlmöglich Geld gespart. Hiermit kann ich bestätigen, dass das lustige Spielchen der Touristenabzocke weiter Methode hat. Auf dem Weg zur Alhambra vor dem letzten Kreisel vor den Hauptparkplätzen P1-P4 winkte auch ein freundlicher Herr den Wagen vor uns auf einen "Parkplatz" der sich auf dem Rückweg als eine Art Haltebucht/kehre mit eingeschränkten Halteverbot herausstellte.
Vorsicht auch vor den Zigeunerinnen! Wir wollten uns nach dem Besuch der Alhambra in einem dem Parkplatz nahegelegenen Laden noch ein Eis kaufen und mussten eine kleine Treppe (in der Nähe der Reisebuskehre vor der Alhambra) hinauf gehen. Uns kamen gleich zwei Zigeunerinnen entgegen von denen gleich eine meine Hand schnappte und mir was von dos Bambini vorfaselte, außerdem hielt sie mir ein Bündel Kräuter direkt unter die Nase. Als ich ihr kenntlich machte, dass ich von dos Bambini nichts halte und weggehen wollte wurde sie richtig grantig und hielt mir sofort ihre Hand hin und wollte Geld haben. Nichts da....meine Freundin konnte sich von der anderen Zigeunerin, die ihr ihren Mittelfinger fast ausgerenkt hat, nur sehr schwer losreissen. Wilde Flüche wurden uns hinterher gerufen. Also auch von denen nicht übers Ohr hauen lassen. Unter Umständen wird man auf Grund des Überrumpelungseffektes bei denen schnell mehr Geld los, als man ihnen vielleicht selbst in die Hand gedrückt hat. Also aufpassen!
Gruß
Martin(Verfasser: Martin) | | sehr gut |  |
|  | | Gesamtbewertung: | sehr gut |  |
| Leserkommentar schreiben Als Grußkarte versenden als "Mein Lieblingsbild" einstellen |
|
|