Frankreich 814, Siegburg: Start - und Heimatort Juli 2003
Das Wahrzeichen der Stadt, die Benediktinerabtei auf dem Michaelsberg, ist weithin sichtbar. 1064 erbaut, war sie eine der ersten rheinischen Niederlassungen der Benediktiner – Mönche. Im Jahr 1803 wurde sie in eine Nervenheilanstalt umgemodelt, später diente sie als Zuchthaus. 1914 konnte der Orden die Anlage zurückerwerben, seit 1935 ist sie wieder Abtei. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde sie grundlegend renoviert.
Seit dem 11. Jahrhundert wird getöpfert. Durch reiche Tonvorkommen ließen sich die Töpfer vor den Toren Siegburgs nieder und gaben diesem Ort den Namen, Aulgasse, noch heute Fundstätte reichhaltiger Scherbenreste. (Fehlerhafte und zu bemängelnde Ware wurde durch einen Schlag in den Boden zerstört und weggeworfen. Dadurch entstanden die Scherbenberge, Abfallhaufen der Töpfer, die auch heute noch von Bauarbeitern gefunden werden.)
Weitere Infos auch auf der offiziellen Website: http://www.abtei-michaelsberg.de/
© Karl-Heinz Mayer 1420 aus Siegburg 27 Einträge im Gästebuch von Karl-Heinz Mayer |