 19.10.2004
Das Taxi hielt direkt vor der Pagode und mit einem so gar nicht zur Anlage passenden, eher scheußlichen Lift ging es hoch auf das Plateau der Pagode. Auch in der Nacht ist die Shwedagon-Pagode durchaus einen Besuch wert. Es ist ruhig, und gerade beim ersten Anblick wird man von der golden glänzenden Pracht dieser Pagode mit den hunderten von kleineren Tempeln geradezu erschlagen. Aber alle Versuche, dieses Bauwerk zu fotografieren scheiterten kläglichst. Die Anlage hat in etwa die Größe zweier Fußballfelder, in der Mitte ist eine riesige goldene Stupa und rundum sind hunderte kleinere Stupas und Tempel. Natürlich alles senkrechte Linien die im Weitwinkel so herrlich zusammenfallen. Es ist einfach unmöglich auch nur ein einziges gescheites Bild, wenigstens eines Teils der Anlage zu machen. Und das ließ mich vorerst und später noch mehrfach verzweifeln.
Am Ende hat mich doch noch ein Ticketverkäufer erwischt und die 5$ Eintritt kassiert. Da es aber schon fast 10h war, und die Anlage um diese Zeit geschlossen wird, gab er mir gleich ein Ticket für den nächsten Tag. © Franz Frey 1590 27 Einträge im Gästebuch von Franz Frey |