Alaska 110, Porcupine River: Pause am Ufer Juni 2008
Nachdem ich ablegte, nahmen die Möwen ihr Nest wieder in Besitz, so wie sie es auch in der Nacht (wenn man überhaupt von Nacht sprechen kann: die Sonne ging gegen 1 Uhr unter, aber dunkel wurde es nicht) gemacht hatten. Wetter und Strömung waren okay und ich kam gut vorwärts. Zuerst kam ich an kleineren Hügeln, Cutbanks und Canyons vorbei, dann wurde es flacher. Ein Wanderfalkenpärchen erkannte ich an seinen Schreien und den „schwarzen Hauben“ auf dem Kopf. Danach stieß ich auf das alte, total vermüllte Fischcamp Canyon Village mit nur einer guten Hütte. Bei starkem Gegenwind bekam ich Probleme das große Kanu mit nur einer Person drin zu steuern. Wegen vorgeformter Sitze konnte ich mich nicht verkehrt herum auf den Vordersitz platzieren, wie ich es sonst immer mache, um den Schwerpunkt – das bin ich – mehr in die Mitte zu verlagern. Es ging deutlich langsamer voran als mit dem Tänzer. © Berthold Baumann 136 6 Einträge im Gästebuch von Berthold Baumann |