Deutschland Ost 842, Unweit von Ulrichshusen: Kirchruine – „Wüste“ Kirche 18. Juni 2005
1220 Beginn des Kirchenbaues im rein romanischen Stil. Eingesetzt wurden unbehauene Feldsteine, nur in Tür – und Fensterlaibungen sowie Triumphbogen wurde Ziegelwerk verarbeitet. Das Dach war mit Stroh gedeckt. Diese Kirche war Mittelpunkt eines Dorfes, welches eines von deutschen Siedlungsdörfern in wendischer Umgebung war. Sein späterer Name „Domherrenhagen“ deutet auf eine Waldgründung hin. Das Domstift Güstrow wird gegründet. Ihm verleiht Fürst Nicolaus I. von Werle die Dörfer „Marquardhagen“ (später Marxhagen) und „Domherrenhagen“.
1240 vier Hängerhufen werden dieser Kirche geschenkt.
1271 Rambow wird dieser Kirche zugeordnet.
1458 Kirche und das Dorf „Domherrenhagen“ wüst. Ein reisender findet niemand mehr am Leben (Pest ?). Die Toten sind in unmittelbarer Nähe der Kirche begraben. Es sind unsere Vorfahren. Ihnen verdanken wir dieses wunderbare unwiederbringliche Bauwerk. Ehrfurcht und Dank sind wir den Toten schuldig. Lassen wir sie in Frieden ruhen.
© Karl-Heinz Mayer 1420 aus Siegburg 27 Einträge im Gästebuch von Karl-Heinz Mayer |