 März 2006
Die Hafenbesichtigung wurde eher zur Tortur. Es hat sich zunehmend verzogen, die Hitze wurde trotzdem nicht weniger und natürlich war es fast unerträglich schwül. Es waren so um die 10 alte Segelfrachtschifft im Hafen. Die Entladung ruhte wegen der Mittagzeit und das Granitpflaster potenzierte die Hitze. Schon beim Eingang in den Hafen hab ich mir ein kleines Restaurant ausgespäht und nun war tatsächlich die Zeit für ein Bintang zur Stärkung. Und weil Jakarta ja bekanntlich besonders klein ist, saß genau in diesem Restaurant die Gruppe beim Mittagessen. Die waren mit dem Essen schon fertig und weil ich bei dem Klima sowieso keinen Bock auf eine weitere Besichtigung hatte, blieb ich allein zurück. Kaum hatte ich den Hafen verlassen und schaute mich nach einem Tuk-Tuk um, begann es zu regnen. Der Fahrer brachte mich dann auf Nebenstraßen, entlang eines Klong in die Jalan Jakser. Die Fahrt durch die diversen Handwerkerviertel war eigentlich recht interessant, in der Jalan Jakser war aber tote Hose. Und irgendwie reichte es mir dann auch. Der Lärm und Dreck waren ganz einfach zuviel und ich ließ mich ins Hotel bringen. © Franz Frey 1590 27 Einträge im Gästebuch von Franz Frey |