Äthiopien 425, Bei Karthoum: Flug über den Nil 29.09.2007
Die Flüge waren auf KLM gebucht, meiner Meinung nach, derzeit eine der besten Linien überhaupt. Vom Flughafenhotel aus kam man gleich unterirdisch in die Abflughalle. Der Flug von Wien nach Schipol war auch schnell heruntergesessen. Schon im Vorjahr hat mir der Flug von Amsterdam nach Karthoum gut gefallen. So hab ich mir, entgegen meinen Gewohnheiten, einen Fensterplatz geben lassen.
Schon der Flug über die schneebedeckten Alpen war atemberaubend. Dann gabs ein recht gutes Essen und auch das Getränkeservice war ganz was anderes als mit der Malaysia bei meiner heurigen Frühjahrsreise. Ein paar Stifterl sei dank, hab ich dann ein paar Stunden geschlafen. Munter wurde ich, als wir gerade Afrika erreicht hatten. Es ging lange Zeit über die Sahara bis wir vor Karthoum den Nil erreichten. Der Landeanflug im letzten Tageslicht war wunderschön. In Karthoum dann eine Stunde Tankpause in der Maschine und dann noch einmal eine gute Stunde Flug nach Addis Ababa.
Im Airport hab ich schnell 200€ gewechselt und hab es dann bei der Paßkontrolle zielsicher wieder geschafft, mich in der Reihe anzustellen, wo es am längsten gedauert hat. Dafür war dann das Gepäck schon da, seit dem Vorjahr für mich auch keine Selbstverständlichkeit mehr.
Beim Ausgang wachelte schon der Guide Deraje und ich traf auch die beiden Mitreisenden, zwei recht nette und lustige Innsbruckerinnen. Die nächste Überraschung war dann, als wir in einen nagelneuen Toyota Landcruiser von "Greenland-Tours" kletterten. Ein 100.000€ Auto hätt ich mir in einem der ärmsten Länder der Welt eigentlich nicht erwartet. Wir fuhren ins Hotel de Leopol, etwas abseits der Bole Road. Ich war vom Flug doch recht müde und legte mich nach ein paar Bierchen in der Hotelbar schon früh aufs Ohr.
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