Simbabwe 84, Victoria-Fälle: Fast schon in Sambia 13. Juni 1998
Endlich sind wir durch die Gesichtskontrolle und haben unseren Zettel. Auf Schusters feuchten Rappen, immer unser Ziel vor Augen marschieren wir weiter. Am Fahrbahnrand sitzen Händlerinnen aus Zambia und bieten verschiedene Waren, Gemüse und selbstgefertigte Haushaltsgegenstände an. Sie sind enttäuscht, dass wir ihnen nichts abkaufen. Doch mit ihren Waren können wir nichts anfangen.
Die asphaltierte Autostraße, gleich daneben liegen die Bahngleise, führt im Abstand von 200 bis 300 Metern parallel an den Fällen entlang. Wir hören das Donnern und sehen die Gischtwolke über dem Regenwald. Dann kommen wir zu einem baumlosen Stück, der kürzesten Verbindung zwischen Autostraße und der Schlucht. Von hier bis zum „Danger Point“ sind es bestimmt nicht mehr als 100 Meter. Hinüber können wir nicht. Der gesamte Victoria-Falls-Nationalpark ist eingezäunt. Trotzdem kommen wir die Victoria-Fälle noch mal ganz hautnah zu spüren. Ganz plötzlich und unerwartet hat uns eine Gischtwolke wieder pudelnass gemacht. Wir nehmen es gelassen und mit Freude. Inzwischen prallt die Sonne erbarmungslos vom Himmel und da kam uns diese kleine Erfrischung gerade recht. © Uschi Poehler 603 aus Thüringen 7 Einträge im Gästebuch von Uschi Poehler |