Jemen 145, Saada: Ein alter Jemenite 1.10.2005
Um 8h früh ging die Fahrt weiter, zuerst einmal zum Polizeiposten. Diesmal gabs doch Militärbegleitung, der Jeep mit den Soldaten und der Schnellfeuerkanone verließ uns aber dann irgendwo an einer Stammesgrenze. Wir fuhren die 120 km zurück nach Huth. Dort stoppten wir für eine halbe Stunde um einzukaufen. Das Kaff wird mir wohl als die dreckigste Stadt des Jemen in Erinnerung bleiben. Nach Huth bogen wir dann rechts ab, überquerten einen Berg und hatten einen ersten Blick auf Shahara hoch über uns. Bald war die Asphaltstraße zu Ende und wir kamen über eine Naturpiste in ein schreckliches Wellblechdorf namens Al Gabei. Dort wurde irgendwas an unserem Jeep repariert. Normalerweise muß man hier auf die lokalen Pickup umsteigen, weil die Einwohner von Shahara keine fremden Jeeps dulden bzw. weil die Auffahrt zu astronomischen Preisen ein tolles Geschäft ist. Irgendwie hat es unser Guide aber hingebracht, daß wir weiterfahren durten. © Franz Frey 1590 27 Einträge im Gästebuch von Franz Frey |