Mali 97, Dogonland: Dorf der Dogon Oktober 2001
Nach der Rückfahrt zum Camp und dem Mittagessen ging ich zuerst auf eigene Faust ins Dorf um die faszinierenden Lehmhäuser und Getreidespeicher zu fotografieren. Am späten Nachmittag machten wir auch noch in der Gruppe eine Führung durch den Ort und besuchten einige Gehöfte. Am Abend als wir um die Zelte rumsaßen, hörten wir ganz in der Nähe Trommeln schlagen und Gesang. Wir nahmen die Taschenlampen und gingen den Geräuschen nach. Um ein riesiges Lagerfeuer saßen dutzende Dogon und noch mehr Kinder. Sie sangen und ein paar tanzten. Wir blieben in respektvoller Ferne, wurden aber bald herbeigewunken und Kinder brachten uns sofort kleine Hocker. Wir lauschten dem Ganzen so eine gute Stunde, ohne zu wissen, worum es wirklich ging. Jedenfalls war bei der Rückkehr unser Guide ganz aufgebracht, weil es verboten ist, ohne Dogon-Guide in den Dörfern herumzugehen. Das hätte er auch schon früher sagen können. © Franz Frey 1590 27 Einträge im Gästebuch von Franz Frey |