Balkan 114, Montenegro: Der Hafen von Budva
Als 1979 die Erde bebte, wurden von 180 Häusern in und um die Altstadt 160 zerstört. Davon ist heute nichts mehr zu sehen. Die mauerumgebene Altstadt mit einer Ausdehnung von ca. 200 x 250 Metern ist ein Kleinod mit vollständig restaurierten Gebäuden, mit engen Gassen, zwei Kirchen, vielen kleinen Gaststätten und Geschäften, die im Angebot das nahe Italien nicht verleugnen können. So findet man neben Pizzerias kleine Eiskaffees aber auch moderne Bars und vor allem die in den Boutiquen angebotenen Textilien und Schuhe lassen besonders Frauenherzen höher schlagen. Allerdings wiederspiegeln die Konfektionsgrößen der angebotenen Textilien auch den Durchschnitt der dortigen weiblichen, vor allem der jugendlichen schlanken Bevölkerung. Damenbekleidung über Konfektionsgröße 42 muss man demzufolge schon suchen. Ein Bummel durch die engen Gassen, in denen man manchmal mit ausgestreckten Armen die beiden gegenüberliegenden Hausmauern berühren kann, ist schon ein Erlebnis. Mit Blick auf die nur etwas über 100 km entfernte, in Kroatien befindliche und zum Weltkulturerbe gehörende Stadt Dubrovnik, kann man Budva auch durchaus als „Klein-Dubrovnik“ bezeichnen. © Holger Richter 28 1 Eintrag im Gästebuch von Holger Richter |