Frankreich 814, Hinterreifen: Außen weich, Innen hart: Das Profil an den Seiten ist bereits nach 6500 Kilometern völlig am Ende  23. Mai 2007
Es verging kaum ein Tag, an dem wir nicht 200 km oder mehr auf unserem Tacho hatten. Auf traumhaften Strecken, die in Deutschland längst touristisch überlaufen und ausgeschlachtet wären, begegnete uns in Frankreich kaum ein Auto! Hier macht das Mopedfahren noch richtig Spaß! Einziger Wermutstropfen bei der Tour war das schnelle ableben meines Hinterreifens. Tja sie ahnen es schon, die Yamaha braucht hinten unbedingt einen neuen Socken, denn die Kurven und der raue Asphalt sowie das Fahren zu zweit forderten ihren Tribut - früher als erwartet. Aus reiner Vorsicht hatte ich schon aus Deutschland einen neuen Dunlop mitgebracht, aber montiert werden musste dieser nun hier. Mit meinen dürftigen Französischkenntnissen, die neben „vin blanc“ auch noch „vin rouge“ kannten, signalisierte ich einem Mitarbeiter der Reifenfirma Thomas Pneus in St. Ambroix, dass der Reifen gewechselt werden soll. Nach einer halben Stunde fahren wir mit unserem neuen Pneu weiter. Super Service, und das unangemeldet. Jetzt zahlt sich auch mein Sonderzubehör (Hauptständer) aus, denn nur mit einem Seitenständer lässt sich ein Radwechsel schlecht durchführen. Ruck-Zuck war das Hinterrad in der Unterkunft wieder eingebaut.
© Karl-Heinz Mayer 1420 aus Siegburg 27 Einträge im Gästebuch von Karl-Heinz Mayer |