Jemen 145, Manakhah: Blick von Manakhah nach Al Hajjarah 12.10.2006
Der nächste Tag begann mit einer Autopanne, irgendwann begann es im Wagen nach Gummi zu stinken. Wir steuerten die Werkstatt an. Der Besitzer schlief friedlich im Bett vor der Werkstatt und war auch mit gutem Zureden von unserem Fahrer nicht wachzukriegen. Bei der nächsten Werkstatt das gleiche Problem, schließlich hat der Fahrer das Fahrzeug dann doch selbst repariert. Wir besuchten die Zaiditenstadt Zabid und dann zu Mittag noch den Bayt al Faqi, den größten Markt im Jemen. Es inzwischen so unerträglich heiß, daß mich auch die tollsten Motive ganz einfach nicht mehr interessierten, zumal das Licht zu Mittag ja auch nicht optimal war. Unsere jugendlichen Führer brachten uns auch noch zum einen Kilometer entfernten Kamelmarkt, dort war aber bereits tote Hose. Die Hauptstadt der Region, Hudayda, sparten wir sinnvoller Weise ein, ein Fischmarkt zu Mittag, bei weit über 40Grad muß nicht unbedingt sein. Ich jedenfalls war froh, als wir die Tiahma mit ihrem Treibhausklima in Richtung Jebel Haraz verließen. Die Auffahrt nach Manakhah gehört zu den schönsten Bergstraßen in Jemen. © Franz Frey 1590 27 Einträge im Gästebuch von Franz Frey |