Westafrika 104, Nouadhibou: Bei Nacht in der Wüste Februar 2003
Nach einigen Stunden wird die Sonne erträglicher und wir beginnen, das Auto aufzuräumen. Alle brauchbaren Dinge kommen auf einen Haufen, alle unbrauchbaren legen wir auf anderen. In unserer Nähe liegen die Reste von einem abgestorbenen Baum, die wir bei Dunkelheit anzünden. Die unbrauchbaren Sachen verbrennen wir dabei mit, um uns nicht mehr mit ihnen zu belasten. Natürlich tun wir das auch in dem Glauben, das Auto an Ort und Stelle zu verkaufen. Es ist ein komisches Gefühl, wenn man weiß, dass in diesem Moment dein Leben an dem Tun und Handeln einer anderen Person hängt. Und dann noch an dem eines Mauretaniers. © Tilo S. 74 aus Berlin In das Gästebuch von Tilo S. schreiben |