Tokyo 150, Akihabara: Baustellenschild: man verbeugt sich April 2007
Wenn sich Japaner voneinander verabschieden, verbeugen sie sich immer so tief vor einander, dass wir uns manchmal wunderten, ob sie wohl nie die Köpfe zusammen stossen.
Sogar auf Baustellenschildern wie diesem hier, wo man sich für die Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten entschuldigt, ist ein kleines Männchen mit Helm abgebildet, welches sich verbeugt. Der höchste Respekt d.h. die tiefste Verbeugung zollt man denjenigen, die einen höheren Rang belegen, so z.B. dem Boss.
Wenn ein Kunde ein Restaurant oder Geschäft betritt, ruft die ganze Belegschaft zur Begrüssung laut willkommen: „Irasshaimaseee!“ und alle Angestellten verbeugen sich, wenn der Kunde dem Ausgang zusteuert, auch dann, wenn er nur für 50 Cents eingekauft hat. Welch ein Gefühl…
Nachdem ein Angestellter die Regale im Laden etwas nachgefüllt hat, wird er sich vor dem Verlassen des Raumes drehen und sich der Kundschaft entgegen verbeugen bevor er raus geht.
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