Äthiopien 425, Von Addis nach Kombolcha: Auf einem Bauernhof 29.10.2006
Wir erreichten Debre Berhan und danach gings in steilen Serpentinen nach oben auf den Tamarberpass (3 250m). Oben angekommen, sahen wir zwar ein paar endemische äthiopische Affen neben der Straße, recht viel mehr aber nicht, weil urplötzlich dichter Nebel einfiel. Wir durchquerten das einzige Tunnel Äthiopiens, wie alle anderen alten Straßen auch, von den Italienern angelegt (deshalb auch Mussolini-Tunnel genannt) und dann gings den Paß wieder runter nach Debre Sinan. In Debre Sina besuchten wir ein uriges Lokal, der penetrante Uringeruch der mir schon beim Aussteigen aus dem Bus entgegenschlug ließ aber jeden Appetit ganz schnell verschwinden. Als "Menü" hätte es Injera gegeben, das sind Fladen aus dem in Äthiopien endemischen Taff-Getreide mit Saft oder einem Ragout oben drauf. Die Fladen sind recht schwammig und mich störte vorallem die Farbe, deshalb nennen die Äthiopier die Injera auch die "Graue Haut der alten Großmutter" und so schauts auch aus. Besteck gibt es keines, die Brotflade wird dabei ganz einfach als Löffel verwendet. Gekostet hab ichs nicht, aber Leute die es gekostet haben meinten, daß es recht scharf sein soll. Kein Wunder, Pfeffer und Chili gibts in Äthipien ja genug. © Franz Frey 1590 27 Einträge im Gästebuch von Franz Frey |