Mali 97, Timbuktu: Alte Türe Oktober 2001
Die Auffahrt auf die Fähre war abenteuerhaft und schwierig. Die Fähre konnte nicht mehr anlegen, da der Wasserstand bereits zu niedrig war. Ein junger Targi, der hier einen einträglichen Nebenjob ausübt, hängte sich an das Außenfenster und dirigierte unser Fahrzeug per Fingerzeig 200 Meter durch die Untiefen des Überschwemmungsgebiets. Wir tauchen ein bis über die Achsen. Ächzend gruben sich die Reifen durch Schlamm und Wasser. Ein Aufatmen als wir wieder festes Ufer einer Insel erreichen. Von dort konnte der Jeep auf die Fähre fahren. Die Überfahrt dauert eine halbe Stunde, und die Mücken waren furchtbar lästig, aber dann war es geschafft und wir hatten nur mehr eine kurze Fahrt bis Timbuktu vor uns. Wir verabschiedeten uns von den Fahrern und der Köchin, die uns wirklich eine große Hilfe waren und einen tollen Job gemacht haben. Im Hotel gab es eiskaltes Bier, und es wurden sehr viele. Erst am Morgen kam ich drauf, daß ich den Akku zwar angeschlossen hatte, dann aber irgendwann der Strom ausgefallen war. Aber für den Stadtrundgang am Vormittag reichte es vorerst, wir besichtigten die Altstadt und die wichtigsten Moscheen. © Franz Frey 1590 27 Einträge im Gästebuch von Franz Frey |