Venezuela 169, Anden: 4. Tag Mérida – Páramo – Mérida
Heute treffen wir unseren Guide Harry und es geht in die wunderschöne Andenwelt. Zunächst einmal besuchen wir das Dörfchen Mucuchies – hier gibt es die berühmten kuscheligen Hunde, eine Art Bernhardiner, zu kaufen. Deren Vorfahre soll einer Legende nach als treuer Freund Símon Bolívar in seiner Schlacht begleitet haben. Danach geht es weiter nach San Rafael zu der interessanten Steinkappelle, konstruiert vom Biologen, Künstler, Architekten u.a. Juan Félix Sanchez. Weiter geht es auf 4.200 m Höhe zum Pico de Águila. Die skurrile Landschaft ist geprägt durch die für die Páramo-Vegetation (Ödland) typischen Fraílejones. Diese stehen unter Naturschutz und werden bis zu 400 Jahre als, wobei Sie jährlich gerade mal 1 cm wachsen. Die Blätter der Fraílejones sind sehr weich und mit weißlichem Flaum bedeckt, so dass man sie gern als „Hasenohren“ bezeichnet. Der weißliche Film auf den Blättern dient dabei als UV-Schutz. Allein in Venezuela gibt es 54 verschiedene Arten dieser Fraílejones.Als nächstes stoppen wir in der Kondorstation „Mifafi“ – hier lässt sich der große Andenvogel aus der Nähe betrachten. Er gehört zu den bedrohten Arten dieser Erde. In mehreren Ländern Südamerikas wird der Andenkondor in Gefangenschaft gezüchtet und ausgewildert.
Als nächstes stoppen wir in der Kondorstation „Mifafi“ – hier lässt sich der große Andenvogel aus der Nähe betrachten. Er gehört zu den bedrohten Arten dieser Erde. In mehreren Ländern Südamerikas wird der Andenkondor in Gefangenschaft gezüchtet und ausgewildert.Danach stärken wir uns mit trucha con ajo (Forelle mit Knoblauch) und dem selbstgebrannten heißen Zimtlikör, Canela. Wir begeben uns weiter auf der Transandine zu einem Verdauungsspaziergang an die Laguna Mucubaji. 3,5 h wandern wir auf etwa 3500 m durch die stille Bergwelt, kein Mensch ist zu sehen, stattdessen Hasen, freilaufende Pferde und viele Kühe. Das Ziel ist die Laguna Victoria. Wir sind froh, nicht den Weg zur Laguna Negra gewählt zu haben, den die meisten Touristen nehmen. Denn wir sind die einzigen Wanderer auf unserem Weg zur Laguna Victoria und werden mit einer einmaligen Landschaft belohnt.
Danach stärken wir uns mit trucha con ajo (Forelle mit Knoblauch) und dem selbstgebrannten heißen Zimtlikör, Canela. Wir begeben uns weiter auf der Transandine zu einem Verdauungsspaziergang an die Laguna Mucubaji. 3,5 h wandern wir auf etwa 3500 m durch die stille Bergwelt, kein Mensch ist zu sehen, stattdessen Hasen, freilaufende Pferde und viele Kühe. Das Ziel ist die Laguna Victoria. Wir sind froh, nicht den Weg zur Laguna Negra gewählt zu haben, den die meisten Touristen nehmen. Denn wir sind die einzigen Wanderer auf unserem Weg zur Laguna Victoria und werden mit einer einmaligen Landschaft belohnt.Am späten Nachmittag geht es dann wieder zurück in die Stadt. Total glücklich und zufrieden von diesem herrlichen Tag fallen wir nur noch ins Bett.
Am späten Nachmittag geht es dann wieder zurück in die Stadt. Total glücklich und zufrieden von diesem herrlichen Tag fallen wir nur noch ins Bett. © Marlen Heinrich 8 aus Leipzig 1 Eintrag im Gästebuch von Marlen Heinrich |