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Mark Scheppert aus Berlin, Autor des Monats November 2009


Wer träumt nicht davon? Einmal im Leben, einfach aussteigen, alles hinter sich zu lassen: die Arbeit, den Alltagsstress, die manchmal nervigen Freunde, die Familie und stattdessen eine verrückte Weltreise zu machen.
Nicht mehr nur im Fernsehen Berichte über die schön und spannende Welt zu sehen, sondern sich selbst hineinzustürzen in dieses große Abenteuer. Keine viel zu kurzen Urlaubswochen mehr. In einem Jahr um die Welt, ohne zu arbeiten. Viele träumen davon – ich weis das.

Meine Berichte werden zeigen, ob ich mir diesen Traum wirklich erfülle und den Ausstieg tatsächlich schaffe. Wohin die Reise geht, ist vollkommen offen. Der Start ist auf jeden Fall in Südostasien. Danach steht alles in den Sternen; die Reiseroute und vor allem die Reiselänge.

Geht also einfach mit mir auf Reisen und begleitet meinen hoffentlich abenteuerlichen Weg.

Bis bald
Mark Scheppert

www.markscheppert.de

Im März 2011 ist mein Buch "90 Minuten Südamerika" erschienen.

"Blond, deutsch und Fußball-Fan: So zieht man in Paraguay schnell die Blicke auf sich. Besonders dann, wenn man beim 1:0 für die Heimat vor Glück einen ganzen Häuserblock zusammenbrüllt - und dem Gastgeber später bei einer WM im Armdrücken doch noch zum Sieg verhilft."
Spiegel Online


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Website: http://markscheppert.de/

1 Eintrag im Gästebuch von Mark Scheppert

 Meine Spezialgebiete: Argentinien, Australien, Australien, östlicher Teil, Bolivien, Brasilien, Chile, Kambodscha, Kolumbien, Laos, Malaysia, Neuseeland, Singapur, Südamerika, Thailand, Venezuela, Vietnam
Fragen hierzu bitte in das entsprechende Forum posten.

Meine Lieblingsbilder bei pervan.de

Eisbärin, Krokvika, Liefdefjord, SpitzbergenBild vergrößern

© Polaris

Unglaubliche Naturaufnahme!

Gewitterfront im südlichen Namib Rand Gebiet, WolwedansBild vergrößern

© Rene Baldinger aus 8820 Waedenswil / Schweiz

Wahnsinnig schöne Farben und Glück mit dem Blitz

Tiefflieger, St. MaartenBild vergrößern

© Volker Goeke aus Bochum

Die perfekte Mischung aus Urlaub und Wahnsinn!


Weitere Lieblingsbilder von Mark Scheppert hier.

Meine Reiseberichte

Argentinien

Don´t cry for me Argentina Da haben wir uns aber gefreut, als wir am Flughafen von Buenos Aires vom Hostel mit eigenem Schild abgeholt werden. Ich warte noch nicht mal auf die Antwort auf die Frage hin, ob man im Auto rauchen dürfe. Nachdem der Typ "Si senor" sagt, habe ich schon meine dritte Kippe an, oder so… Als erstes Lied läuft, scheinbar wie bestellt "MANA" im Radio und auf den Straßen der Altstadt tanzen sie Tango. Ach bin ich glücklich. Auch das Hostel, mitten in der historischen Altstadt von San Telmo, ist super schnuckelig, ganz alt, mit hohen Decken, Stuck und großem grünen Patio. Ueberhaupt ist es schön, nach „Buenos Fucking Aires“ (das tragen die schlauen Backpacker hier alle als T-Shirt-Aufdruck) zu kommen. Endlich wieder Kultur, alte Gebäude, Exotik, Hektik und Rhythmus. Wir schweben nur so durch "mein Südamerika". Das wird wahrscheinlich "die" Stadt auf unserer Weltreise...

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Wahrzeichen im Valle de la luna

andere Berichte zum Thema Argentinien[41]
Argentinien-Bilder  302

Australien

Great Ocean Road, richtig great Zunächst fahren wir von Adalaide Richtung Melbourne, also zur berühmten Great Ocean Road. Leider regnet es fast die gesamte Zeit und es ist saukalt. Da man sich in dem Wagen ja auch nicht lange aufhalten kann, fahren wir demnach oft lange und sehen viele Kängurus und Vögel (Plattgefahren auf der Strasse) und "Larry the Big Lobster", eine riesige orangene Nachbildung eines bescheuerten Krebses. Die Parkplätze an den Highlights der berühmten Great Ocean Road sind dann komplett voll gestopft mit Einheimischen, Japanern und Chinesen. An den zwölf Aposteln (wir entdecken allerdings lediglich sechs oder so) drängelen sich ca. 5.000 Menschen an den so ausgewiesenen "Lookouts". Diese Menschen müssen sich auch unbedingt alle, uns mit unserem, etwas anders aussehenden Camper fotografieren - smile please. Dafür sind wenigstens die Zeltplätze dann auch alle ausgebucht, auch der, wo man direkt unter Koalabären campieren hätte können. Wir finden einen Campingplatz (an der Great Ocean Road darf man ja nirgends einfach auf dem Parkplatz stehen) mit gaaaanz vielen lauten, bösen Kindern natürlich ohne Unterstellmoeglichkeit bei dem Dauerregen. In der Kneipe beobachten wir deshalb frierend einen Regen(!)bogen. Als wir beschließen, doch durchs Outback zu fahren (evtl. Wärme und Trockenheit) halten wir noch im Grumpiens-Nationalpark. Leider ist hier die Waldfläche im Januar zu 47 % einem Grossbrand zum Opfer gefallen, sodass wir "Verbrannte Erde" hinter uns lassen. Am Eingang zum Outback in den Flinders Ranges latsche ich ganz knapp nicht (!) auf eine extrem giftige Schlange und unseren ersten Trek müssen wir nach 2 Stunden aufgeben, da wir erst danach lesen, dass man dazu Bergsteiger-Erfahrungen benötigt. Bitte lass es im Outback wieder schön werden!!!

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Sonnenuntergang

Out of Outback ...das Outback ist sehr trocken und ungemütlich warm. Es gibt hier sowieso nur drei Wetterformen: really hot, bloody hot und fucking hot – sagt man zumindest. Leider können wir unsere Klimaanlage nicht benutzen, da wir nur einen 35-Liter Tank haben und sonst 20 Liter verbraucht hätten, was dumm wäre, wenn z.T. 260 km keine Fuel-Station kommt. In Coober Pedy, dem Ort im absoluten Nix (nee, die Steigerung davon, keine Ahnung: schwarzes Loch, in dem Strohballen durch die Straßen wehen) begegnen wir unseren ersten richtigen Aboriginies. Diese fünfzig Leute pöbeln uns vor dem Bottleshop an, dass wir Ihnen gefälligst Alk kaufen sollen. Auf dem Zeltplatz laufen dann "Weisse" Aussies rum, die mit Halb-Liter-Gläsern Weisswein über die Ureinwohner rassistisch nörgeln. In einer örtlichen unterirdichen Kneipe (son Splien vom Opal-Minen-Ort Coober Pedy) sehen wir dann den Rest der verstahlten Bande: Säufer, Wett- und Spielsüchtige und einäugige Kinder mit demselben Vater und Grossvater. Naja Mad-Max III spielt ja auch hier... Unser Highlight: den Uluru (Ayers Rock) hätten wir unmöglich länger als den halben Tag ertragen können. Tausende (wirklich) Fliegen umschwirren einen, sobald man aussteigt; krabbeln in Ohren, Augen. Nasen usw.. Pinkeln am Wegesrand ist die reine Hölle. Den Berg, den man aus Rücksichtnahme auf die kulturelle Bedeutung für die Aboriginies nicht besteigen soll, erklettern natürlich alle fetten, dummen oder jungen Touris dort trotzdem seelenruhig und das bei sengender Hitze. Also weg da und tagelang weiter durch die einsame Wüste. Immer bei Sonnenuntergang suchen wir einen Stellplatz und werden, wie alle hier, starke Trinker. In Mt. Isa dem ersten Ort in der Zivilisation, mit durchgängigen Stücken grün, hätten wir den Boden vor Freude küssen können. Out of Outback... ...

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Im roten Herzen

andere Berichte zum Thema Australien[162]
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Bolivien

Jammer, Jammer - Wahnsinn!  In Bolivien hatte mein Freund dann scheinbar beschlossen, alles Kacke zu finden, hier seine Argumente: 1. Das schlechte Vorankommen: Okay, es gab plötzlich keine Straßen mehr und auch keine Busse. Einmal haben wir für 200 km lächerliche 8 Stunden gebraucht, die halbe Strecke davon in einem 4-WD-Jeep mit 15 Erwachsenen und drei Kindern(!). 2. Die Kälte: Der soll nicht so rumheulen. Schließlich haben wir ihm dicke Socken, ne Mütze und eine neue Kuscheljacke gekauft. Allerdings ist es abends in Uyuni bei 12 Grad Minus (!) auch recht beschaulich und das ohne Heizung und warme Dusche im Zimmer. Das Klo ist sogar eingefroren. 3. Die Höhe: Wenn man sich so lange in der Nase popelt, dass man Nasenbluten bekommt, kein Wunder. In Potosi, der höchsten Stadt der Welt (4.070 Meter) hat er gejammert, dass ihm die Zigarette nicht schmeckt, er schlecht Luft bekommt, obwohl er z.T. auch bergauf ne Kippe in der Hand hatte. 4. Das Essen: Ich habe in Bolivien meine besten Spagettis, Pizzas und Lasagnes gegessen. Wenn man auf riesige Fleischpfannen, wie in Argentinien angewiesen ist, schaut man natürlich in die Röhre. Jammer, Jammer... Naja, letztendlich gibt er brav zu, dass ihm eigentlich nur die fehlende WM-Stimmung fehlt. Ich merke ja auch, dass es ihm bei den "norddeutschen Südamerikas", was die Zurückhaltung und Ruhe anbelangt, wirklich sehr gut gefällt und damit war das Thema auch durch. In Uyuni haben wir bei einem Tipp zum größten Salzsee der Erde ein absolutes Highlight unserer Weltreise gesehen und eine wunderbare Zeit gehabt. Es sieht dort so speziell und faszinierend aus, dass man dies nur mittels Bildern beschreiben kann. Eine unglaubliche Landschaft. Wahnsinn!

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Für Gerald und alle Eisenbahner

andere Berichte zum Thema Bolivien[23]
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Brasilien

Paraíso Brasil …es gibt eben doch kein Paradies auf Erden... das haben wir uns während unserer Reise schon ab und zu einmal gedacht. Wir haben sooo viele traumhafte Orte gesehen, die dem Begriff Paradies wohl schon ziemlich nahe gekommen sind, aber irgendetwas hat den Eindruck dann immer wieder leicht getrübt... Ratten im Zimmer, leichte bis mittelschwere Naturkatastrophen oder tödlich giftige Viecher im Meer... irgendetwas Störendes war halt immer. Und jetzt geht es nach Brasilien. Nach all den schlimmen Stories, die man immer mal wieder über das riesige Land hört, dachten wir, dass man sich hier die ganze Zeit über irgendwie leicht unwohl oder bedroht fühlt, dass wir nicht richtig entspannen können und das Reisen in dieser Region deswegen wohl auch relativ anstrengend und gefährlich sein würde. Deswegen hatten wir Brasilien ja auch ursprünglich überhaupt nicht auf unserem Reiseplan. Nach sechs Wochen im Land mit den freundlichsten und glücklichsten Menschen auf Erden mussten wir feststellen: es gibt eben doch ein Paradies auf Erden: Brasil… ...

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Reptil Amazonas

andere Berichte zum Thema Brasilien[44]
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Kambodscha

Holiday in Cambodia Der größte zusammenhängende Tempelkomplex der Welt ist einfach nicht mit Worten zu beschreiben, den muss man wirklich gesehen haben! Zumal wir damals fast (!) ganz allein in dieser Anlage mit über 1.000 verschiedenen Tempeln herumliefen und staunten. Dies war nicht so selbstverständlich, da im benachbarten Siem Reap reichlich Vier- und Fünf-Sterne-Hotels herumstanden und immer noch neue gebaut wurden. Zum Höhepunkt des Khmer-Königreiches (9.-14. Jahrhundert) lebten hier über eine Million Menschen. Als heutiger Tourist sieht man diese vom Dschungel gänzlich überwucherte Stadt in einem traumhaften Zusammenspiel von Natur und Baukunst. Aus den alten Häusern ragen mächtigen Bäume heraus. Die Mauern sind umschlungen von riesigen Lianen, in kilometerlangen Tunneln blühen die prächtigsten Pflanzen und an einigen Palästen sitzen Affen und beobachten die Touristen. Einfach alles unbeschreiblich.

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Baum vs. Kultur

andere Berichte zum Thema Kambodscha[32]
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Laos

Gleich mal Plan B: Laos! tlich darin, sofort in den ersten Tagen ein Visum und Tickets für Burma/Myanmar zu besorgen, um dort 10-12 Tage herum zu reisen. Da wir über Freunde und das Internet erfahren hatten, dass man in Bangkok eigentlich für alle angrenzenden Länder innerhalb eines Tages in den einschlägigen Büros, ein Visum und ein Flugticket zu günstigen Konditionen bekommt, hatten wir darauf verzichtet, schon in Berlin die entsprechenden Dinge zu organisieren. Bereits an Tag Zwei der Reise müssen wir feststellen, dass Visa für dieses Land tatsächlich innerhalb eines Tages in Bangkok zu bekommen sind - allerdings eben nicht, wenn wir da sind. Die Reisebüros jammern über momentane Schwierigkeiten und nachdem wir mit einem Taxi extra zur Botschaft Myanmars fahren, wo man erklärt, dass wir ca. 3 Tage lang in einer Schlange anstehen müssen, um das Visum überhaupt beantragen zu können (es gibt da ein sehr ausgeklügeltes System das sicherstellt, dass man am nächsten Tag auch tatsächlich wieder seinen alten Platz in der Schlange bekommt), entscheiden wir uns für Plan B: Laos! Dort bekäme man die nötigen Stempel an der Grenze und einen Nachbus dorthin haben wir schnell gebucht. Burma würde dann eben später auf dem Programm stehen – Weltreisende haben ja Zeit… Unseren zweiten Nachmittag verbringen wir somit im Khao-San-Viertel. Die Straße, berühmt geworden durch „The beach“ mit Leonardo de Caprio, ist sicherlich mit das Widerlichste, was es im Backpackertourismus so gibt. Hunderte herunter gekommene Hotels mit dünnen Pappwänden zwischen den Zimmern auf denen laute Sex- und Drogenpartys stattfinden. Bekiffte, besoffene und durchgeknallte Rucksacktouristen aus aller Herren Länder bevölkern lautstark die Gegend. Sie haben alle einen „Lonely- Planet-Reiseführer“ in der Hand, tragen alle Shorts, Flip Flops, bunte T-Shirts mit den Aufdrucken „Beer Chang“ oder „Tiger Beer“ und vor allem megagroße Sonnenbrillen, mit denen sie aussehen wie riesige Insekten. Nervige Discomusik dröhnt aus den zahlreichen Cafes und laut schreiend präsentieren die kleinen Marktbuden ihre gefälschten Waren. Es gibt achtzig Reisebüros und ebenso viele Internetcafes. Auf der vielleicht dreihundert Meter langen Khao-San-Road gibt es Burger King, Mc Donalds, Pizza Hut und sonstigen Kram aus der kulinarischen Heimat des weißen Mannes. Aber (!) so muss ich später feststellen, ist eben auch dieses Viertel Bangkoks eine absolute Touristenattraktion. Die Anhäufung so vieler junger Menschen mit Rucksäcken in einer Straße ist wahrscheinlich weltweit einmalig. Das Wort oder Synonym „Backpacker“ ist sicherlich hier entstanden! Und was steht hier in vielen Kneipen auf den Schildern? „Wer nicht in der Khao-San-Road war, ist nicht in Thailand gewesen.“ Wir sind mittendrin und fangen ab 17 Uhr langsam an, eisgekühltes Bier zu trinken… ...

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Gold, Golden am Goldendsten?

Mobil in Laos  Und wir sind immerhin in Laos - hier spricht eben doch nicht jeder Englisch! Auf unsere Frage zu einem Bus nach Champasak - ein Mini-Ort, der aus einer Straße, einigen Hütten und 3 Guesthouses besteht - werden wir zum Markt geschickt, mit dem Hinweis, das es keinen Bus gäbe, aber so was ähnliches. Das Ähnliche ist dann ein alter, überdachter Pikup, auf dem jeweils an der Seite der Ladefläche und in deren Mitte eine Sitzbank ...die Ladefläche ist ca. 3 bis 3,5 Meter lang, Gepäck wird mehr oder weniger auf dem Dach, auf der Ladefläche und auf allen dort sitzenden Reisenden verteilt – wir die einzigen Touristen natürlich, zusammen mit ca. 20 bis 25 Laoten, die sich mit uns auf das Teil quetschen. Hier bekommt man eine ganz andere Einstellung zu dem Wort "voll" aus Vietnam. Als wir an einem Fluss ankommen, um von dort aus mit einer Fähre über zusetzten, haben wir sage und schreibe 32 Menschen auf dem Pikup (wir wohlgemerkt direkt mitten drin). Das wäre bei „Wetten Dass“ sicherlich ein Highlight! Trotz der Enge gibt es natürlich kein Rauchverbot, sodass ich mein Päckchen recht bald los bin – Gastgeschenke! Hinzu kommt: wir sind die Einzigen, die mit Rucksäcken reisen. Die Einheimischen benutzen diese Art der Fortbewegung nur aus einem Grund: Um sich und ihre Waren durch die Gegend zu transportieren. Und das konnte alles Mögliche sein. Von Benzin, das bei jedem Schlagloch auf die Passagiere tröpfelt (natürlich sitzt man genau dann ganz hinten auf den besten Plätzen und bekommt die ganze Scheiße ab) über die verschiedensten Gemüsesorten, auf denen man dann eben seine Füße abstellt, bis hin zu einer kompletten Ladung lebender Hühner und Gänse. ...

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Mobil in Laos

andere Berichte zum Thema Laos[26]
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Malaysia

Paradies Borneo ...Barfuss laufen wir 500 Meter zum Park-Headquater und melden uns hier an. Unsere Urwaldwohnung für die nächsten Tage ist eine geräumige Holzhütte, in der es sogar ein eigenes Bad, eine große Terrasse und vor allem einen Kühlschrank gibt. Es ist sehr heiß und schwül. Momentan zur Monsunzeit (!) sind außer uns vielleicht noch sechs andere Touristen in dem riesigen Nationalpark und im Park-Bistro sitzen wir ganz allein und essen ein wirklich gutes Mittagsgericht. Und dann geht’s ab in den Dschungel! Wir - in der Zwischenzeit ganz Dschungel-Erfahren - natürlich mit langen Hosen, dicken Wanderschuhen und mit den Hosen in den Socken. Man will sich ja keine Blutegel, keine Zeckenbisse, keine Mückenstiche uns seit neuestem keinen Mumms holen! Da die Dschungel-Trecks aber erst in einiger Entfernung zu den Hütten beginnen und man die ersten ca. 1.5 km ausschließlich auf einem Holzsteg unterwegs ist, muss das ein richtig schönes Bild abgegeben haben – wir bei 33 Grad im Schatten fast in Wintermontur! Aber man will den gelangweilten Angestellten ja auch etwas Abwechslung bieten. Bald sind wir auch schon mitten drin im Wildlife! Affen überall. Als erstes begegnet uns eine Horde Makaken. Diese sitzen direkt neben dem Steg einer Brücke und versperren uns den Weg über diese. Erst beobachten sie uns neugierig und entschließen sich dann uns zu folgen. Zwar in gebührendem Abstand, aber es ist schon ein spannendes Bild für Sylvie, wie sie mich über die Holzbrücke laufen sieht und ca. einen Meter hinter mir kommt eine ganze Horde Affen angepirscht! Wir lachen uns kaputt. Ein paar hundert Meter flippen wir dann richtiggehend aus. Dort in den Mangrovenwäldern sitzen sie wirklich – die Nasenaffen. Diese Proboscious Monkeys sind einfach unbeschreiblich. Versuchen wir es: sie haben hellbraun-weißes Fell sind etwa Menschengroß, bewegen und benehmen sich wie wir (nur etwas behäbiger), haben einen riesigen weißen Schwanz und einen recht kleinen Kopf. Am bemerkenswertesten sind aber eindeutig ihre riesigen Nasen. Bei den Weibchen lediglich recht lang, überzeugen die Männer auch durch eine unglaubliche Breite ihres Riechkolbens. Es sind mit großem Abstand die witzigsten Exemplare der Tierwelt, die wir jemals gesehen haben. Wir beobachten sie bestimmt eine Stunde, wie sie gelangweilt das Grünzeug der umliegenden Bäume in sich hineinstopfen. Wir sind total aufgeregt und freuen uns den ganzen Tag über unser sagenhaftes Glück , bis uns dann an Tag 2 so langsam dämmert, dass die Viecher hier fast immer herkommen, um zu fressen und eben ständig irgendwo in der Nähe rumlungern - zumindest bei Ebbe. Aber gut: Die Aufregung der Entdecker! ...

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Sonnenuntergang

Der schönste Strand der Welt Wenn man dem Superlativ liebendem malaysischen Fremdenverkehrsamt Glauben schenken darf, gehört das Eiland Tioman zu den zehn schönsten Inseln der Welt. Wir kennen da nicht die Kriterien, aber die Insel ist wirklich unheimlich schön mit endlosen, weißen, feinen Sandstränden, türkisblauem, glasklaren Wasser und dahinter der dunkelgrüne Regenwald! Dass hier zurzeit auch kaum Touristen sind, liegt daran, dass die Insel noch bis vor einer Woche wegen der Monsungeschichte für Reisende „gesperrt“ gewesen war. Die Schiffspassage hatte uns erahnen lassen warum. Aber erst mal drüben, haben wir zwei superschöne, entspannte Tage auf dieser leeren Trauminsel, laufen an einsamen Stränden herum, sehen die größten Drachen-Echsen unseres Lebens (logischerweise weltweit die zweitgrößten nach den Komodo-Waranen - laut der stolzen Einheimischen), essen die weltbesten Grillhähnchen (nach meiner Einschätzung, sind die sogar noch besser als die guten alten Goldbroiler) und futtern die größten Riesengarnelen. Das Highlight schlechthin wäre uns aber fast entgangen. Da wir am ersten Morgen zu lange schlafen, ärgere ich mich bereits beim Frühstück, dass wir hier jetzt wohl weder tauchen oder im vorgelagerten Riff schnorcheln werden, denn die Boot legen alle in fünf Minuten ab. Aber irgendwie habe ich soviel Energie, doch noch zum Anleger zu wetzen und eine Tourdame zu bequatschen, dass sie doch kurz auf uns warten sollen. Wir rasen also zurück, holen unsere Sachen und mit einem Dänischen Paar, einem Bootsführer und in einer Nussschale geht’s auf nach Coral Island. Was wir hier sehen ist so unglaublich, dass ich es wirklich kaum beschreiben kann. Weder Südseetraum noch Karibikperle beschreibt diese Insel – für mich schlechthin die Nummer Eins, auf der ich jemals war und vielleicht auch sein werde. HAMMER. Wir allein auf dieser gemalten Insel. Bilder können nur erahnen lassen, wie paradiesisch das hier aussieht – und unter klarklarem Wasser gab es zusätzlich die meisten und buntesten Fische und Korallen, die ich je im Leben gesehen habe – ein wahrlich perfekter Abschluss Asiens – wir hätten noch Tage bleiben können. Na vollkommen perfekt ist es leider nicht, der blöde Däne ist angeblich ne halbe Stunde mit einer riesigen Schildkröte geschnorchelt – keine hundert Meter von uns entfernt – Angeber, dafür schmeißen wir das Paar an irgendeinem Anleger einfach raus und ich darf das Boot selbst nach Hause fahren, oder versuche dies zumindest. Coolomat! DIE DISKUSSION ÜBER DEN SCHÖNSTEN STRAND DER WELT IST HIERMIT ERÖFFNET ...

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Der schönste Strand der Welt, oder?

andere Berichte zum Thema Malaysia[40]
Malaysia-Bilder  350

Neuseeland

Pinguine, Robben und fliegende Schweine …am Leuchtturm denken wir natürlich sofort, dass dies hier mal wieder die totale Touristenverarsche ist, denn es gibt zwar wirklich Pinguine, die aber in kleinen Käfigen oder Gehegen herumlungern. Dennoch ist die Landschaft hier mit den riesigen Felsen, dem rauen Meer und den saftig grünen Hängen sehr beeindruckend. Wir wandern einfach einmal drauf los. Und siehe da (!), plötzlich kommt uns wirklich unser erster freier Pinguin entgegen gewatschelt – wir lachen uns kaputt über den lustigen Gesellen. Je weiter wir laufen, desto mehr von den Yellow Eyed Penguins stehen herum. Am nächsten Felsen liegen dazu sechs riesige Robben in der Sonne, einige tollen im Wasser und auf einer Wiese brüllt uns ein mächtiger Seelöwe entgegen. Große Shags und Albatrosse fliegen über das Meer. Ein wirklich einmaliges Naturerlebnis. Wir sind momentan – scheinbar aufgrund des Hagelsturms und Tornados, die einzigen Touristen hier – ein perfekter Nachmittag in der Wildnis. Vielleicht noch eine Anmerkung: Schweine können doch fliegen (!). Am Abend hören wir in den Nachrichten, dass aufgrund des Unwetters, mehrere Häuser umgerissen wurden und in unserem Nachbarort, mehrere dutzend Schweine durch die Luft gewirbelt wurden – einige bis zu dreißig Metern Höhe. Wenn das mal keine Meldung ist… ...

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Findet er gut

andere Berichte zum Thema Neuseeland[78]
Neuseeland-Bilder  501

Thailand

Angespülte Teddys und Kühlschränke ...was wir dort sehen ist unbeschreiblich und eine wahre Katastrophe. Der Fluss, gestern noch ein Rinnsal, ist mittlerweile ein riesiger gewaltiger Strom, der alles mitreißt, was sich ihm in den Weg stellt. Aber nicht nur das, auch ringsherum sind sämtliche Häuser, die noch stehen überflutet. Viel schlimmer kann es beim Tsunami auch nicht ausgesehen haben. Und dennoch, dafür dass hier die meisten ihr ganzes Hab und Gut verloren haben, nehmen sie es (zumindest nach außen hin) ziemlich gelassen und unaufgeregt. Sie schauen eigentlich, ähnlich wie wir, staunend dem Schauspiel zu. Niemand weint oder klagt, einige scherzen sogar. Es werden sofort Suppenküchen eingerichtet und für die vielen Betroffenen gekocht. Sogar uns bietet man lächelnd etwas an. Eine wirklich bewundernswerte Einstellung. Zurück in unsere Anlage werden gerade zwei deutsche Frauen einquartiert. Sie mussten evakuiert werden, da ihre Koffer samt Hotel weggespült worden waren. Bisher suchen sie ihre Sachen auch noch ergebnislos. Jetzt müssen wir schon hüfttief durch den Modder zu unseren Bungalows waten......

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Flutkatastrophe in Ban Krut

Angsttiere im Dschungel Der Urwald ist hier einfach gewaltig. Allein das Gezwitscher der Vögel und das Zirpen der Grillen ist bereits nach einigen Metern ohrenbetäubend. Entlang an einem reißendem Fluss, mit kleinen Wasserfällen, machen wir eine wirklich schöne erste Drei-Stunden-Wanderung. Als wir von der Hitze und der extrem hohen Luftfeuchtigkeit völlig verschwitzt an unserer Anlage zurückkommen, entdecken wir neben dem, schon wieder Bier trinkenden, Hellmuth, dass wir beide an den Waden ziemlich stark bluten. Nachdem ich sehe, was der Grund dafür ist, stellt sich augenblicklich eine neue Phobie bei mir ein. Denn während bei anderen Menschen solche Blutegelbisse recht schnell verheilen, quillt der rote Saft auch noch nach zwei Tagen aus meinen Gefäßen – ein echter Bluter eben. Ich versaue mir natürlich komplett die Hose und Schuhe durch die Sauger, aber ich verblute diesmal noch nicht. Sylvie hat andere Angsttiere: Spinnen! Egal in welcher Größe oder Form. Im Khao Sok Nationalpark findet man allerdings normalerweise gleich die Handtellergroßen, was wir ab dem nächsten Tag auf einer zweitägigen Expedition in den riesigen Nationalpark feststellen dürfen. Hierbei wussten wir vorher allerdings noch nicht, dass wir „Abenteuer“ gebucht hatten. Zwei Tage touren wir in völlig durchnässten Klamotten durch den Dschungel (ohne Wechselwäsche versteht sich). Gleich nach einer noch beschaulichen Bootsfahrt über türkisfarbenes Wasser vorbei an bizarren Klippen, laufen wir etwa eine Stunde lang durch eine komplett dunkle Höhle. Laufen bedeutet hier nicht einfach durchgehen, sondern schwimmen, kriechen und klettern. An manchen Stellen wären die finzeligen Stirnlampen dann auch lieber ausgeblieben, denn als auf den Steinen der Höhle plötzlich riesige Mengen an Grillen zu sehen sind, schreien Sylvie und die Engländerin so laut, dass die Höhle fast eingestürzt – „Nein, dass sind keine Spinnen“ müssen wir sie immer wieder beruhigen, bevor es endlich Richtung Höhlenausgang weiter geht...

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Ein großer Schritt für die Menschheit

andere Berichte zum Thema Thailand[115]
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Vietnam

Vietnamesische Kinder ohne Namen ..wir laufen entlang an der beeindruckenden Bergkulisse, durchqueren fantastische Flusstäler, entdecken riesige Reisplantagen und schlendern durch zahlreiche dicht bewachsene Wälder. Unsere Tour besteht aus uns beiden und dem Führer Dom, der wirklich Klasse ist und irgendwie denselben Humor hat wie wir. Wir besuchen verschiedene Bergvölker und sind oftmals entsetzt, unter welchen Bedingungen die Menschen hier wohnen. Die Kinder bekommen hier bis zum dritten Jahr keinen eigenen Namen. Der Grund: die meisten erleben diesen Geburtstag hier gar nicht – erst dann gibt’s eine feierliche Vornamensverleihung. Bis zu diesem Zeitpunkt tragen sie eine dicke Halskette, die alle darauf hinweist: „Aha! Ein Kind ohne Namen“. Mit einem besonders niedlichen 18-monatigen Kind beginne ich zu spielen und später reitet er, die ganze Zeit, lauthals lachend, auf meinem Schoß...

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Mysteriöse Stimmung

 

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 ©, Redaktion: Mirjana Pervan 



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